SCHWEIZER LUFTWAFFE: Neue Trainingsräume für Ausbildungsflüge

In den Lufträumen Hohgant (Raum Entlebuch, Schallenberg, Melchtal) und Speer (Raum Walenstadt) sind ab Oktober Ausbildungsflüge mit PC-21-Flugzeugen geplant. In diesen Gebieten wird die zivile Luftfahrt eingeschränkt.

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Ein Pilatus PC-21-Flugzeug auf dem Flugplatz Emmen. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Ein Pilatus PC-21-Flugzeug auf dem Flugplatz Emmen. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Die Schweizer Luftwaffe nimmt Ende Oktober die Ausbildungsflüge mit ihren Pilatus-PC-21-Flugzeugen wieder auf. Dazu wurden beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) zwei Trainingsräume beantragt, um diese für den zivilen Verkehr einzuschränken. Die Flüge erfolgen ausschliesslich an Arbeitstagen zwischen 8.30 und 11.50 Uhr sowie von 13.30 bis 17 Uhr. Die Untergrenze der beiden Lufträume Hohgant (Raum Entlebuch, Schallenberg, Melchtal) und Speer (Raum Walenstadt) liegen bei 10'000 Fuss (rund 3000 Meter über Meer), die Obergrenze bei 18'000 Fuss (knapp 5500 Meter), heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde Schüpfheim.

Gemeinden können Stellung beziehen
Im nicht kontrollierten und nicht eingeschränkten Luftraum können im Sichtflug verkehrende Piloten normalerweise bis auf eine Höhe von 13'000 Fuss (rund 4000 Meter) frei fliegen. Die betroffenen Gemeinden haben die Möglichkeiten zum Trainingsraum Stellung zu nehmen. Meldungen der Bevölkerung sind bis 18. Juli an den jeweiligen Gemeinderat zu richten. Anschliessend erfolgt die Eingabe des Gemeinderats an das Justiz- und Sicherheitsdepartement.

pd/zim