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SCHWYZ: 3 Milionen für neue Wärme- und Kälteanlage

Die in die Jahre gekommende Wärme- und Kälteerzeugungsanlage im Mythen Center Schwyz hat das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Die neue Lösung kostet über 3 Millionen Franken. Mit dieser wird das Grundwasser als Wärmequelle genutzt, was den CO2-Austoss auf ein Minimum reduziert.
Beim Mythen Center in Schwyz wurde eine neue Wärme- und Kälteanlage für drei Millionen Franken installiert. (Bild: pd)

Beim Mythen Center in Schwyz wurde eine neue Wärme- und Kälteanlage für drei Millionen Franken installiert. (Bild: pd)

Nach vier Jahren Planung und Bau, hat das Einkaufszentrum Mythen Center Schwyz am 12. Juni eine neue Wärme- und Kälteerzeugungsanlage in Betrieb genommen. Die erforderliche Wärme- und Kälteenergie wird neu mit erneuerbarer Energie aus dem Grundwasser gewonnen. Dies schreibt das Elektrizitätswerk des Bezirks Schwyz AG (EBS) in einer Mitteilung. Die EBS tritt beim Projekt als Contractor auf, baute die Anlage und finanzierte diese. Mit der neuen Anlage werde der CO2 -Ausstoss auf ein Minimum reduziert und die Energiekosten für Wärme und Kälte würden so noch markanter gesenkt werden. Bis im August wird die Anlage noch optimiert.

Alte Anlage am Ende der Lebensdauer

Eine Energieanalyse hatte ergeben, dass die bestehende Anlage eine dem Alter entsprechend schlechte Energieeffizienz aufwies. Im Weiteren waren die Wärme- und Kälteerzeuger bald am Ende ihrer Lebensdauer. In einer Machbarkeitsstudie des EBS wurden verschiedene Varianten aufgezeigt, wie in Zukunft Wärme- und Kälte für das Mythen Center Schwyz erzeugt und bereitgestellt werden kann. Von den acht untersuchten Varianten hat sich die Variante thermische Grundwassernutzung bezüglich Lebenszykluskosten und Umweltverträglichkeit als die Beste erwiesen. Der vom EBS finanzierte Teil des Projekts schliesst mit Gesamtkosten von zirka 3 Millionen Franken ab.

Aus drei Grundwasserentnahmebrunnen auf dem Mythencenter Areal kann dem Grundwasser je nach Bedarf Wärme abgegeben oder Wärme entzogen werden. In der Übergangszeit werden die Geschäfte direkt mit Grundwasser gekühlt. Bei heissen Tagen ist mehr Kälteenergie notwendig, welche dann mit zwei Propan-Kältemaschinen erzeugt wird. Die Migros deckt ihren Kältebedarf auch an heissen Tagen ausschliesslich mit Grundwasser. Für den Heizbetrieb im Winter funktionieren die beiden Propan-Kältemaschinen als Wärmepumpen. Das Grundwasser wird dann als Wärmequelle genutzt.

pd/spo

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