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SCHWYZ: 30 junge Unken hausen in der sanierten Deponie Hasenbühl

Auf der rekultivierten Fläche der Deponie Hasenbühl sind bestehende Amphibiengewässer erneuert worden. Dadurch kann der Standort als wichtiges Laichgebiet erhalten werden. Bereits jetzt tummeln sich wieder zahlreiche Gelbbauchunken in den erstellten Tümpeln.
Eine Gelbbauchunke: Sie fühlt sich im sanierten Tümpel Hasenbühl wohl. (Bild: pd)

Eine Gelbbauchunke: Sie fühlt sich im sanierten Tümpel Hasenbühl wohl. (Bild: pd)

Die ehemalige Deponie Hasenbühl in Hinter Ibach liegt mitten in einem bedeutenden Amphibienlaichgebiet. Im Zusammenhang mit der Rekultivierung der Deponie entstanden deshalb einige Tümpel für die Gelbbauchunke. Da diese jedoch stark zugewachsen und ausgetrocknet waren, wurden sie saniert. Aktuell können in der Deponie Hasenbühl bis zu 30 junge Unken beobachtet werden, wie der kanton Schwyz am Donnerstag mitteilt.

Maurerschalen für die Gelbbauchunke

Zunächst wurde die Deponie grosszügig entbuscht und von Neophyten befreit. Als geeignetes Baumaterial für die Tümpel, habe man sich für zwölf einfache, aber wirkungsvolle Maurerschalen entschieden. Da in diesen weniger Pflanzen aufkommen, würden sie sich ausgezeichnet als vegetationslose Laichgewässer eignen, welche sich schnell erwärmen.

Auf solche sogenannte Pioniergewässer ist die Gelbbauchunke als Lebensraum angewiesen. Vor der diesjährigen Laichsaison wurden die Maurerschalen vergraben und mit Wasser gefüllt. Sie wurden als willkommene Fortpflanzungsgewässer angenommen – wie die 30 jungen Unken zeigen.

pd/nop

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