SCHWYZ: Augenmass im Öffentlichen Verkehr

Gute Nachrichten für viele Pendler im Kanton Schwyz und insbesondere die Benutzer der Bahn. Denn das Bundesamt für Verkehr krebst zurück.

Charly Keiser
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Bahn und Bus sollen sich - wie hier beim Bahnhof Goldau - auch weiterhin ergänzen und nicht konkurrenzieren. (Bild: Charly Keiser / Neue SZ)

Bahn und Bus sollen sich - wie hier beim Bahnhof Goldau - auch weiterhin ergänzen und nicht konkurrenzieren. (Bild: Charly Keiser / Neue SZ)

Der Aufschrei war riesig, als das Bundesamt für Verkehr (BAV) im Oktober 2012 alle regionalen Bahnlinien überprüfen lassen wollte, die einen Kostendeckungsgrad von unter 50 Prozent aufweisen. Die Kritik aus der Vernehmlassung bringt Ernüchterung: Nachdem das Bundesamt für Verkehr (BAV) den Ansatz prüfte, Bahnlinien mit einem Kostendeckungsgrad von unter 50 Prozent mit Bussen zu ersetzen, relativiert Doris Leuthard nun in der Vernehmlassungsantwort. Im Kanton Schwyz sind die wenigsten regionalen Bahnlinien rentabel und würden unter diese 50 Prozent Grenze fallen.

«Es ist vorgesehen, den Umsetzungsvorschlag anzupassen», schreibt Bundesrätin und Verkehrsministerin Doris Leuthard in der Antwort. Das Bundesamt schlägt nun vor, die Grenze bei 30 Prozent anzusetzen. Allerdings werde es keinen Automatismus geben. «Der Bund plant keinen Kahlschlag sondern geht mit Augenmass vor», schreibt Leuthard weiter.

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