SCHWYZ: Ausser Spesen, nichts gewesen

Nach dem Ipco-Prozess vom Freitag fiel ein seltsames Licht auf die Schwyzer Firma Victorinox. Firmenchef Carl Elsener nimmt jetzt dazu Stellung.

Bert Schnüriger
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Victorinox-Chef Carl Elsener kurz nach der Eröffnung des Brandstore in Brunnen.

Victorinox-Chef Carl Elsener kurz nach der Eröffnung des Brandstore in Brunnen.

24 Millionen Franken habe die Firma Victorinox bei der Ipco-Pleite verloren, wurde am Freitag im Schwyzer Rathaus erklärt. Dort lief der Prozess gegen drei Leute aus der Ipco, die vor Jahren von Anlegern 125 Millionen Franken eingenommen und diese nicht wie vereinbart, in Devisen angelegt hatten. Mit den am Freitag erwähnten 24 Millionen Franken wäre der Victorinox-Verlust bei der Ipco doppelt so hoch wie der zuvor in einer Fernsehsendung genannte Betrag von 12 Millionen Franken.

Eine Nachfrage bei Firmenchef Carl Elsener gestern Montag allerdings brachte Klarheit. «Wir gehörten zu einer Gruppe von Investoren, die zusammen 24 Millionen Franken verlor», sagte er. Aus Risikoüberlegungen schliesse sich die Victorinox jeweils mit mehreren Partnern zusammen. Was da als Gesamtverlust genannt werde, beinhalte neben dem Verlust der Victorinox von 12 Millionen Franken «auch denjenigen Teil einer der Victorinox nahestehenden Investorengruppe». Anfänglich habe die Gruppe laufend Rückzahlungen aus der Anlage erhalten. Der Verlust der Geldanlagen zeichnete sich erst später ab. Das Engagement bei der Ipco ging die Victorinox ein, um Währungsschwankungen abzusichern.

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