SCHWYZ: Axengegner befürchten Mehrverkehr

Das Komitee «Axen vors Volk» warnt davor, dass durch den Axen-Ausbau der Verkehr auf der H8 ansteigen wird.

Carlo Schuler
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Die Hauptstrasse H 8 führt mitten durch Rothenthurm. (Bild: Carlo Schuler)

Die Hauptstrasse H 8 führt mitten durch Rothenthurm. (Bild: Carlo Schuler)

Die H8 zerschneidet das Dorf Rothenthurm in zwei Teile. Das Verkehrsaufkommen ist hoch: An der Zählstelle Sattel wurde 2013 ein durchschnittlicher täglicher Verkehr von 10 400 Fahrzeugen gemessen. Die Gegner des Axenausbaus argumentieren, dass ein Ausbau am Axen zusätzlichen Verkehr auf der H8 zur Folge haben werde. «Die Strecke wird schon heute als Transitstrasse benützt und wird durch einen Ausbau der Axenstrasse insbesondere für Lastwagen noch attraktiver», sagt Andreas Marty, SP-Kantonsrat und Co-Präsident des Komitees «Axen vors Volk».

Der Schwyzer Kantonsingenieur Daniel Kassubek sieht das anders. Er argumentiert, dass der Automobilist ökonomischen Grundsätzen folge. Das heisst, er frage sich, wie er am schnellsten und billigsten zum Ziel gelange. «Beim Axenprojekt wird weder an der Länge der Fahrstrecke noch an der Fahrzeit etwas grundsätzlich geändert. Somit wird sich das Einzugsgebiet nicht verändern und dadurch auch kein Zusatzverkehr generiert.»