SCHWYZ: Beiträge für Holz als Energieträger

Die Gemeinde Schwyz hat die Verordnung zur Energieförderung angepasst. Neu werden Investitionen in die umweltfreundliche Nutzung des Energieträgers Holz unterstützt.

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Eine Holzschnitzelheizung. (Archivbild Neue SZ)

Eine Holzschnitzelheizung. (Archivbild Neue SZ)

Seit 2008 führt die Gemeinde Schwyz ein Förderprogramm für erneuerbare Energie durch. Ähnliche Anreizsysteme haben zwischenzeitlich auch der Kanton und der Bezirk Schwyz geschaffen. Damit kam es bei einigen Fördermassnahmen zu eigentlichen Doppel- bis Dreifachförderungen. Betragsmässig geht die Kumulation der verschiedenen Investitionszustupfe über das Ziel einer sinnvollen Förderung hinaus, heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde Schwyz vom Dienstag.

Der Gemeinderat Schwyz hat deshalb das kommunale Förderprogramm gestoppt und eine Anpassung eingeleitet. Dabei ergab sich eine Verschiebung hin zum Energieträger Holz, wie die soeben verabschiedete Fassung der neuen Verordnung über die Energieförderung zeigt.

Jährlich 75'000 Franken an Beiträgen
Die Gemeinde Schwyz wird vorbehältlich der Budget-Genehmigung weiterhin jährlich 75?000 Franken an Beiträgen für Projekte der erneuerbaren Energie aus-schütten. Das Schwergewicht liegt künftig bei Investitionen in die rationelle Energienutzung bei Holzfeuerungen sowie vor allem bei technischen Massnahmen zur Minderung des Feinstaubs von privaten Holzfeuerungsanlagen.

Finanziell unterstützt wird nicht nur der Einbau von Feinstaubfiltern in derartigen Anlagen; ebenfalls ins Förderprogramm aufgenommen ist der Ersatz von alten Cheminées, Öfen, Kachelöfen und Holzkochherden. Diese Massnahmen werden wesentlich dazu beitragen, dass in der Energiestadt Schwyz die Feinstaubbelastung reduziert wird.

pd/zim