SCHWYZ: «Bschiss» bei fünf Handyantennen

Bei Stichprobenkontrollen von Mobilfunkanlagen hat das Amt für Umweltschutz Abweichungen gegenüber den Baubewilligungen festgestellt. Jetzt müssen die Mängel behoben werden.

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Bei der Hälfte der unangemeldet kontrollierten Mobilfunkantennen war nicht alles in Ordnung. (Bild: Themenbild / Werner Schelbert / Neue ZZ)

Bei der Hälfte der unangemeldet kontrollierten Mobilfunkantennen war nicht alles in Ordnung. (Bild: Themenbild / Werner Schelbert / Neue ZZ)

Das Amt für Umweltschutz (AfU) kontrollierte 2014 unangemeldet insgesamt zehn Mobilfunkanlagen. Die strengen vorsorglichen Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung wurden bei sämtlichen Messungen in nahegelegenen Wohn- und Arbeitsräumen eingehalten, teilte das Umweltdepartement am Donnerstag mit.

Allerdings stelle das AfU Abweichungen gegenüber den Baubewilligungen fest. Da die bauliche Ausführung von Mobilfunkanlagen die Ausbreitung der Funkwellen und somit die Immissionen in der Umgebung beeinflussen, kontrollierte das Amt mit zehn Stichproben, ob die Anlagen den Baubewilligungen entsprachen.

Bei der Hälfte der kontrollierten Anlagen fand die beauftragte Messfirma Abweichungen zur Baubewilligung. Bei den festgestellten Mängeln handelt es sich um Abweichungen in Höhe und Ausrichtung der Antenne. Die betroffenen Mobilfunkanbieter müssen die Mängel beheben.

sda/rem