SCHWYZ: Darüber haben die Schwyzer abgestimmt

In einer Reihe von Gemeinden im Kanton Schwyz kamen am Sonntag diverse Sachgeschäfte vors Volk. Eine Übersicht über die einzelnen Gemeinden.

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Ein Mann wirft einen Stimmzettel in die Urne. (Symbolbild Keystone)

Ein Mann wirft einen Stimmzettel in die Urne. (Symbolbild Keystone)

Bezirk Schwyz:Die Behördenreform, die eine Reduktion der Bezirksratssitze von neun auf sechs vorsieht, wurde mit 12'053 gegen 2883 Stimmen angenommen. Die Vorlage wurde in 14 von 15 Gemeinden deutlich angenommen. Einzig in Unteriberg ergab sich eine hauchdünne Nein-Mehrheit von 50,6 Prozent.

Altendorf: Die Abstimmungsresultate liegen noch nicht vor.

Arth:Der Planungskredit von 320'000 Franken für die Sanierung und Umnutzung des heutigen Alters- und Pflegeheims Hofmatt wurde mit 709 Nein zu 2203 Ja deutlich angenommen. Mit 1059 Nein zu 1841 Ja angenommen wurde auch der Verpflichtungskredit von 1,25 Millionen Franken für den Umbau des alten Feuerwehrgebäudes in Goldau.

Einsiedeln: Mit 2918 Ja- gegen 1431 Nein-Stimmen wurde die Übernahme der Trägerschaft der Nordstrasse sowie deren Sanierung im Teilstück Nord bewilligt.

Freienbach: Der Baukredit zur Erweiterung des Regenbeckens Riethof wurde mit 3092 gegen 284 Stimmen angenommen.

Galgenen:Der Kredit für die Sanierung der Wasserversorgung Galgenen (Neubau des Reservoirs Vorderberg) wurde mit 1080 Ja gegen 198 Nein angenommen. Mit 1095 Ja gegen 186 Nein wurden 114'000 Franken für den Erweiterungsbau des ARA-Betriebsgebäudes gesprochen.

Gersau: Der Kredit von 3,7 Millionen Franken für die Erneuerung der ARA Gersau wurde mit 412 gegen 271 Stimmen angenommen.

Ingenbohl: Das Stimmvolk sagte mit 2161 gegen 491 Stimmen Ja zum Kauf einer Liegenschaft im Gebiet Mettlen. Das Grundstück ist für die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau vorgesehen.

Küssnacht: In Küssnacht erteilte das Stimmvolk dem Bezirksrat die Kompetenz zum Verkauf einer Wegparzelle in der Industriezone Fänn. Ja-Stimmen: 2385; Nein-Stimmen: 885.

Lachen: In Lachen soll nicht eine Wohnbaugenossenschaft neuen, preisgünstigen Wohnraum realisieren. Das Stimmvolk hat den 200'000-Franken-Kredit für die Ermittlung einer geeigneten Genossenschaft und eines Bauprojekts bachab geschickt. Die Lachner lehnten die Vorlage mit einem Nein-Stimmen-Anteil von 60,9 Prozent ab. 1'320 Personen stimmten gegen die Vorlage, 847 dafür.

Muotathal: Die Sanierung des Schulhauses Muota kann an die Hand genommen werden. Der Verpflichtungskredit wurde mit 1048 gegen 303 Stimmen angenommen. Abgelehnt wurden hingegen die Reglemente über die Abfallentsorgung (713 Nein gegen 617 Ja) und über die Siedlungsentwässerung (914 Nein gegen 413 Ja).

Oberiberg: Oberiberg hört mit einer Jahrhunderte alten Tradition auf: Das Stimmvolk hat den kommunalen Feiertag zu Ehren von Johannes dem Täufer abgeschafft - auf Antrag des Kirchenrats. Die Stimmberechtigten sprachen sich mit 191 gegen 101 Stimmen für die Abschaffung des Feiertags aus. Der Ja-Anteil geträgt 65 Prozent. Das Kirchenfest, das bisher immer am 24. Juni stattfand, wird nun auf einen Sonntag verlegt.

Sattel:Die Stimmberechtigten von Sattel genehmigten das neue Wasserreglement mit 355 gegen 105 Stimmen. Mit dem neuen Reglement werden die Wassergebühren von bisher 70 Rappen pro 1000 Liter auf neu 110 Rappen steigen.

Vorderthal:Nach dem Rücktritt von Gemeinderat Marcel Schneider musste in Vorderthal eine Gemeinderats-Ersatzwahl (für den Rest der Amtsdauer bis 2016) durchgeführt werden. Dabei wurde die offizielle Kandidatin, Alexandra Rusch-Flütsch, mit 259 Stimmen klar gewählt.

Wangen: Der Kredit zur Aufstockung des ARA-Betriebsgebäudes Untermarch wurde mit 1059 gegen 224 Stimmen angenommen.

bac/rem