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SCHWYZ: Defizit in der Rechnung der Gemeinde Schwyz kleiner als angenommen

In der Rechnung 2016 des Schwyzer Hauptorts bleibt bei einem Aufwand von 69,6 Millionen Franken ein Defizit von 2,9 Millionen übrig. Das Ergebnis ist gut vier Millionen besser als budgetiert. Für das positive Ergebnis sorgten Mehrerträge bei den Steuern aus Quellen- und Kapitalabfindungssteuern.
Die Banken wurden angewiesen, mehrere 10'000 Franken an ausländische Geldinstitute zu überweisen. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Die Banken wurden angewiesen, mehrere 10'000 Franken an ausländische Geldinstitute zu überweisen. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Besser als budgetiert wirkten sich auch eine tiefere Einlage in die Finanzierung Alters- und Pflegeheime sowie zusätzliche Abschreibungen im Vorjahr aus, wie die Gemeinde Schwyz mitteilte. Dagegen blieben die Firmensteuern hinter den Erwartungen zurück.

Bei den Investitionen budgetierte die Gemeinde Bruttoausgaben von 49 Millionen Franken. Effektiv investiert wurden jedoch nur zwei Drittel davon. Gründe sind später eintreffende Rechnungen für den Neubau des Alterszentrums Rubiswil und halb so viele Tiefbauinvestitionen wie geplant.

Der Gemeinderat spricht in der Mitteilung von einem "erfreulichen Ergebnis". Allerdings blieben die Aussichten mittelfristig trübe. In den nächsten Jahren stünden weiter massive Investitionen an. Das Eigenkapital von noch 14,9 Mio. Franken dürfte innerhalb weniger Jahre abgebaut werden.

sda

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