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SCHWYZ: Die vor vier Jahren geschaffene Balance im ersten Test

In Schwyz kämpfen vier Bisherige von SVP, CVP, FDP und SP um die vier dem Kanton zustehenden Nationalratsmandate. Chancen auf einen zweiten Sitz hat einzig die SVP - zu wessen Lasten, ist ungewiss.

Die vier bisherigen Schwyzer Nationalratsmitglieder - Pirmin Schwander (SVP), Alois Gmür (CVP), Petra Gössi (FDP) und Andy Tschümperlin (SP) - treten für eine weitere Amtszeit an. Ihre Wahlchancen sind intakt, auch wenn die Ausgeglichenheit zwischen den vier Parteien, die bezüglich der Sitzverteilung herrscht, täuscht.

FDP und SP erreichten bei den letzten eidgenössischen Wahlen im Kanton Schwyz eine Parteistärke von etwas über 15 Prozent. Die CVP übertraf knapp die 20-Prozent-Hürde, während die SVP auf 38 Prozent kam.

Der SVP wird zugemutet, dass sie am 18. Oktober den 2011 verlorenen zweiten Sitz zurückholen kann. Die GLP rief deswegen CVP, FDP, SP und Grüne dazu auf, mit ihr eine Listenverbindung einzugehen, damit die heutige ausgewogene Parteienvertretung erhalten bleibe.

Vorteile nicht um jeden Preis

CVP und FDP lehnten aber ab, weil sie auf Inhalte und nicht auf Mathematik setzen wollen. Die Anliegen der fünf Parteien würden so weit auseinander liegen, dass eine Listenverbindung für die Wähler nicht nachvollziehbar sein würde.

Die FDP geht mit ihrem Alleingang das Risiko ein, dass sie den vor vier Jahren eroberten Nationalratssitz wieder verliert. Sie hatte schon von 2003 bis 2011 keinen Nationalrat stellen können. Bei der CVP ist die Gefahr eines Sitzverlustes klar kleiner.

Das Angebot der GLP zur Listenverbindung angenommen haben dagegen SP und Grüne. Die SP konnte so die Chance, ihren Sitz zu verteidigen, arithmetisch erhöhen.

CVP greift SVP-Doppelvertretung an

Zwar musste die SVP vor vier Jahren einen Sitz im Nationalrat abgeben, doch gelang ihr damals ein Coup im Ständerat: Neben dem bisherigen Alex Kuprecht (SVP) holte sich der langjährige Nationalrat Peter Föhn (SVP) im zweiten Wahlgang auf Kosten der CVP einen zweiten Sitz in der kleinen Kammer.

Die CVP greift die SVP-Doppelvertretung mit einer Doppelkandidatur an (Bruno Beeler, Marco Casanova). Zwei Kandidaten nominierten auch die Jungsozialisten (Elias Studer, Thomas Büeler). Ferner kandidieren zwei Parteilose, nämlich die Chefin der Rotenflue-Bahn, Nathalie Henseler, und der ehemalige Velohändler Albert Knobel. FDP und SP verzichten. Der Entscheid, wer Schwyz in der kleinen Kammer vertritt, dürfte nach dem zweiten Wahlgang feststehen.

sda



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