SCHWYZ: Ein Jahr der Rekorde für die Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank liefert das beste Ergebnis seit zehn Jahren ab. Dem Kanton winkt deshalb eine Rekordsumme von 51,2 Millionen Franken.
Jürg Auf der Maur
Erfreulicher Geschäftsgang 2017 für die Schwyzer Kantonalbank. (Bild: Alexandra Wey/Key (Schwyz, 12. Mai 2017))

Erfreulicher Geschäftsgang 2017 für die Schwyzer Kantonalbank. (Bild: Alexandra Wey/Key (Schwyz, 12. Mai 2017))

Jürg Auf der Maur

«Wenn’s läuft, dann läuft’s.» So der Kommentar von Bankrats­präsident Kuno Kennel bei der gestrigen Präsentation des Geschäftsberichtes 2017. Die Schwyzer Kantonalbank (SZKB) legt dabei nicht nur einen Rekordgewinn vor. Der Erfolg wird auch der Schwyzer Staatskasse zugutekommen, und zwar mit nicht weniger als 51,2 Millionen Franken.

Das wird auch Finanzdirektor Kaspar Michel freuen, der nicht nur mit den 24 Millionen aus dem Nationalbankgewinn, sondern jetzt noch mit einem grossen Happen von der Hausbank ins neue Jahr starten kann.

Fast sechs Stellen weniger im Jahresdurchschnitt

Auch CEO Peter Hilfiker kam ins Schwärmen. «Das ist das Ergebnis der 2013 eingeleiteten Strategie, welche die Geschäftsleitung und die Mitarbeiter trotz schwierigem Umfeld sehr gut umsetzen konnten.» Mitgeholfen hätten aber, so Hilfiker, auch einige Sonderfaktoren. Dazu gehört der Verkauf der Nova Brunnen, bei welcher die Schwyzer Kantonalbank Starthilfe leistete. «Dieser Verkauf allein macht rund 80 Prozent der zusätzlichen Gewinne aus.»

2017 lässt sich in der Tat sehen: So hat die SZKB mehr Gewinn eingefahren als im Vorjahr. Er stieg um 6,8 Prozent auf 80,3 Millionen Franken. Trotz der «marktbedingten Herausforderungen» sei es gelungen, den Geschäftserfolg um 24,3 Prozent auf 145,1 Millionen Franken zu steigern. Hauptsächlich waren dafür der um 10,5 Millionen höhere Betriebsertrag und die um 20,9 Millionen Franken tieferen Wertberichtigungen, Abschreibungen und Rückstellungen verantwortlich. Dank der Zunahme des Geschäftsvolumens konnte die Schwyzer Kantonalbank den Rückgang des Bruttoerfolgs aus dem Zinsengeschäft um 1,4 Prozent auf 178,9 Millionen Franken in Grenzen halten.

Das tiefe Zinsniveau führte dazu, dass die Gesamtbankzinsmarge im Vergleich zum Vorjahr zurückging. «Schweizweit rekordverdächtig» dürfte schliesslich auch die Cost/Income Ratio sein, die auf 42,6 Prozent verbessert werden konnte. Leicht reduziert hat sich der Personalbestand. Nämlich um 5,8 Vollzeitstellen auf 479,8 Stellen. Gleichzeitig hatte man den Aufwand auch 2017 im Griff.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.