SCHWYZ: Eine Fleischprobe sticht besonders hervor

Steckt wirklich drin, was draufsteht? Das Labor der Urkantone hat nach dem Pferdefleisch­skandal eine Grosskontrolle durchgeführt und einen Sünder ertappt.

Irene Infanger
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Eine Mitarbeiterin untersucht Eier im Laboratorium der Urkantone. (Symbolbild Neue SZ)

Eine Mitarbeiterin untersucht Eier im Laboratorium der Urkantone. (Symbolbild Neue SZ)

Nach bekannt werden des Pferdefleischskandals vor gut einem Monat hat sich das Laboratorium der Urkantone dazu entschlossen, eine Grosskontrolle bei Fleischerzeugnissen durchzuführen. Insgesamt 30 Proben wurden in der ganzen Zentralschweiz genommen. «Bei einer Probe hat es fälschlicherweise Pferdefleisch drin gehabt», erklärt Daniel Imhof, Betriebsleiter des Laboratoriums der Urkantone.

Er betont, dass das untersuchte Fleischerzeugnis nicht in der Zentralschweiz, sondern im Mittelland hergestellt wurde. Mittlerweile sei auch bekannt, weshalb der Betrieb nicht deklariertes Pferdefleisch im Produkt gehabt habe: «Dem Betrieb wurde von einer in der Schweiz ansässigen Metzgerei fälschlicherweise Fleisch ohne Angabe der Tierart angeliefert, bei welchem es sich offenbar um Pferdefleisch handelte», erläutert. Imhof.

Die entsprechenden Chargen seien gesperrt und vom Fleischlieferanten zurückgezogen worden. Der Betriebsleiter des Laboratoriums der Urkantone ist mit dem Ergebnis der Kontrolle zufrieden und betont: «Wir haben keine Probleme mit Pferdefleisch in Schweizer Produkten.»

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