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SCHWYZ: Erfreulicher Bruterfolg dank Kiebitzförderungsprojekt

Im vergangenen Jahrzehnt haben die Kiebitz-Bestände in der Schweiz einen Tiefststand erreicht. Nun erzielten die Kiebitzpaare im Frauenwinkel und im Nuoler Ried einen erfreulichen Bruterfolg.
Im Frauenwinkel und im Nuoler Ried sind wieder vermehrt Kiebitze anzutreffen. (Bild: PD)

Im Frauenwinkel und im Nuoler Ried sind wieder vermehrt Kiebitze anzutreffen. (Bild: PD)

Noch vor wenigen Jahren drohte der Kiebitz im Kanton Schwyz auszusterben. Deshalb startete die Stiftung Frauenwinkel im Jahr 2013 das Kiebitzförderungsprojekt in Zusammenarbeit mit den Landwirten. Finanzielle Unterstützung erhält die Stiftung von BirdLife Schweiz sowie vom Amt für Natur, Jagd und Fischerei des Kantons Schwyz.

Der Einsatz zeigt Wirkung, heisst es in einer Medienmitteilung des Umweltdepartementes des Kantons Schwyz. Die beiden Kiebitz-Kolonien im Frauenwinkel und Nuoler Ried erholen sich. Im Naturschutzgebiet Frauenwinkel brüteten in diesem Jahr zehn Kiebitzpaare, elf Jungvögel wurden flügge (2015: 4). Im Nuoler Ried brüteten zwölf Kiebitzpaare (2015: 14), und es kamen 16 (2015: 19) Jungvögel auf.

Gute Zusammenarbeit mit Landwirten

Der Kiebitz fühlt sich in Wiesen mit feuchten Mulden und offenen Bodenstellen oder in Maisstoppelfeldern wohl. Er legt seine Nester zwischen März und Juni direkt auf dem Boden an und brütet während dreissig Tagen meist vier Eier aus. Die erste Mähnutzung der Landwirte im Frühling fällt mitten in die Brutzeit des Kiebitzes und gefährdet Nester und Küken. Bewirtschaftungsanpassungen der Landwirte und der Schutz der Nester vor nachtaktiven Raubtieren (Fuchs, Marder, Dachs) mittels Weidezäunen sind die wichtigsten Schutzmassnahmen. Dank guter gegenseitiger Information konnten die meisten Maschineneinsätze der Landwirte von der Stiftung Frauenwinkel begleitet und Verluste von Jungvögeln durch Pflug und Traktor verhindert werden.

Zum Erfolg trug bei, dass fast alle Landwirte auf ihren Parzellen Altgrasstreifen stehen liessen. Das hohe Gras bot Versteckmöglichkeiten und Deckung, welche die Überlebenschancen der Kiebitzjungen erheblich verbesserten.

Weiterführung im Jahr 2017 geplant

Dank den engagierten Landwirten und des Einsatzes der Zivildienstleistenden der Stiftung Frauenwinkel kann auf eine erfolgreiche Brutsaison zurückgeblickt werden. Bis die Bestände ein höheres Niveau erreicht haben, müssen die wenigen Kiebitz-Brutpaare in der Region zur Brutzeit weiterhin unterstützt werden. Das Kiebitzprojekt wird im Jahr 2017 daher weitergeführt.

pd/zim

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