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SCHWYZ: Fixbetrag pro Schüler für private Mittelschulen

Private Mittelschulen sollen in Schwyz künftig einen kantonalen Fixbeitrag pro Schüler erhalten. Dieser soll bei 19'500 Franken liegen. Die Regierung hat einen entsprechenden Entwurf für eine Teilrevision des Mittelschulgesetzes in die Vernehmlassung geschickt.

Die im Mittelschulgesetz enthaltene Regelung für die kantonalen Beiträge an die privaten Mittelschulen besteht seit 2009. Der variable Beitrag besteht aus einem Sockel- und Investitionsbeitrag, welcher sich auf die Nettobetriebskosten pro Schüler an den kantonalen Schulen abstützt.

Durch die Abnahme der Schülerzahlen an den kantonalen Mittelschulen in den letzten Jahren ergaben sich jedoch höhere Beiträge für die privaten Schulen, obwohl die Kosten der kantonalen Schulen zurückgingen, teilte die Schwyzer Staatskanzlei am Donnerstag mit.

Sowohl die Staatswirtschaftskommission als auch eine Motion verlangten deshalb eine Änderung des Berechnungssystems.

So entschied die Regierung, dass künftig die Beiträge in Form eines Fixbetrags pro Schüler festgelegt werden sollen. Die Herleitung des Beitrags stütze sich allerdings nicht mehr auf die Netto-, sondern neu auf die Bruttobetriebskosten pro Schüler an den kantonalen Schulen ab, heisst es weiter.

Der Fixbetrag soll neu auf 19'500 Franken pro Schüler festgelegt werden. Dieser Betrag entspricht rund 78 Prozent der Brutto-Schülerkosten an den kantonalen Mittelschulen. Damit müssten die privaten Mittelschulen einen ungefähr gleich hohen Sparbeitrag leisten wie die kantonalen Schulen.

Höheres Schulgeld

Der neue Fixbeitrag ist zwar tiefer als der Beitrag nach bisheriger Regelung, dafür höher als derjenige Betrag, welcher aufgrund der vom Kantonsrat beschlossenen Sparmassnahme im Entlastungsprogramm ab dem Schuljahr 2015/2016 zur Anwendung kommt.

Um im Sinne der Sparmassnahmen dennoch "eine gewisse Kompensation" zu erreichen, beabsichtigt die Regierung, das durch die Eltern zu bezahlende Schulgeld an den kantonalen Schulen von 500 auf 700 Franken zu erhöhen. Dadurch würden die privaten Mittelschulen indirekt veranlasst, auch bei ihnen eine entsprechende Schulgelderhöhung vorzunehmen.

Die Änderung soll auf das Schuljahr 2016/2017 in Kraft gesetzt werden können. Die Vernehmlassungsfrist dauert bis zum 30. September 2015. (sda)

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