Schwyz für Unterzeichnung des Staatsvertrags

Die Schwyzer Regierung spricht sich für die Unterzeichnung des Staatsvertrags mit Deutschland aus. Damit könne die Luftfahrt auch in Zukunft ihren Beitrag zur Standortattraktivität des Kantons Schwyz leisten, ist sie überzeugt.

Merken
Drucken
Teilen
Südanflug der Swiss auf den Flughafen Zürich. (Bild: Archiv Keystone)

Südanflug der Swiss auf den Flughafen Zürich. (Bild: Archiv Keystone)

In seiner Stellungsnahme vom Mittwoch betont der Schwyzer Regierungsrat, dass es bei der Umsetzung des Staatsvertrages wichtig ist, bei der Verteilung der zusätzlichen Lasten eine ausgewogene Lösung zu finden. Der Regierungsrat ist sich bewusst, dass der Staatsvertrag ein Kompromiss ist, bei dem keine der beiden Seiten alle ihre Anliegen durchsetzen kann. Der Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Deutschland schafft jedoch Rechts- und Planungssicherheit für die Bevölkerung und den Flughafen. «Dies ist eine entscheidende Voraussetzung, damit die Luftfahrt auch in Zukunft ihren Beitrag zur Standortattraktivität der Schweiz und somit auch des Kantons Schwyz leisten kann», schreibt die Staatskanzlei in einer Mitteilung.

Der Staatsvertrag sieht vor, dass die Sperrzeiten am Morgen verkürzt und der gekrümmte Nordanflug möglich gemacht wird. Flugzeuge sollen so künftig den Flughafen von Montag bis Freitag frühmorgens von Norden anfliegen. Geschont werden die dichtbesiedelten Gebiete der südlichen Flughafenregion.

Für den Kanton Schwyz ist zentral, dass der Flughafen Zürich mit dem neuen Betriebsregime Rahmenbedingungen erhält, die bauliche und betriebliche Veränderungen der Infrastruktur zulassen. Damit der Staatsvertrag zweckmässig umgesetzt und die Kapazitäten beibehalten werden können, muss das Pistensystem auf dem Flughafen Zürich-Kloten angepasst werden.

pd/rem