SCHWYZ: Ganz Schwyz im Rhythmus gefangen

Zum 50. Mal wurde um die Wette gechlefelet. Dem Verein «s’chlefele läbt» ist es gelungen, eindrücklich zu zeigen, dass der Fastenbrauch in Schwyz wirklich lebt.

Harry Ziegler
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1964 wurde das Priis-Chefelen erstmals ausgetragen. Seither ist die Teilnehmerzahl stetig angewachsen. (Bild: Harry Ziegler / Neue SZ)

1964 wurde das Priis-Chefelen erstmals ausgetragen. Seither ist die Teilnehmerzahl stetig angewachsen. (Bild: Harry Ziegler / Neue SZ)

Schon vom Hauptplatz her hört man das Klappern der Chlefeli. Im und um das Mythen Forum in Schwyz sind rund 240 Kinder mit Feuereifer dabei, sich den letzten Schliff für die 50. Auflage des Priis-Chlefele zu geben. Der Rhythmus «D Mülleri hed si hed» dominiert klar die schwyzerische Chlefelerszene. Es sind aber auch immer wieder neue Rhythmen zu hören. Das macht ja auch die Faszination dieses Fastenbrauchs aus – dass sich Rhythmen mit den beiden Chlefeli immer wieder neu erfinden lassen.

Erstaunlich war, dass bei praktisch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine hohe Qualität herrschte. Die Organisatoren um Röbi Kessler zeigten sich ausserordentlich zufrieden mit dem Jubiläums-Priis-Chlefele. So sagte der Moderator Urs Zehnder «Es ist toll, wie alle heute mitgemacht haben.» Zum Schluss des Wettbewerbsteils durfte auch an der 50. Austragung, das gemeinsame chlefelen aller Teilnehmer nicht fehlen. Natürlich zu «D Mülleri hed si hed».

Hinweis:
Die Rangliste gibts auf http://www.chlefele-schwyz.ch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen SZ und im E-Paper.