SCHWYZ: Gefälschte Inkasso-Schreiben machen die Runde

Achtung vor Betrügern: Mit gefälschten Inkasso-Schreiben machen Unbekannte Jagd auf Geld.

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Mit diesen Schreiben versuchen die Betrüger den Empfängern Geld abzuknüpfen. (Bild Kapo SZ)

Mit diesen Schreiben versuchen die Betrüger den Empfängern Geld abzuknüpfen. (Bild Kapo SZ)

Bei der Kantonspolizei Schwyz gingen in den letzten Tagen mehrere Meldungen von Personen ein, die ein Inkasso-Schreiben erhalten haben, ohne zu wissen weshalb.

Als Absender figuriert eine Inkasso TCR International. Bei diesen Schreiben handelt es sich um einen Schwindel, in der Absicht, an das Geld der Angeschriebenen zu kommen.

Die Polizei rät Empfängern dieser Schreiben, nicht darauf zu reagieren, auf keinen Fall Geld zu überweisen und das Schreiben stattdessen zu vernichten.

So erkennen Sie gefälschte Mahnungen

Quelle: Schweizerische Kriminalprävention

  • Ist eine Adresse angegeben? Eine Inkasso-Firma muss unter dem angegebenen Ort zu finden sein. Fehlt eine Adresse, muss an der Seriosität gezweifelt werden.
  • Wurde ein Gläubiger genannt? In einer Mahnung muss der Gläubiger, also der Auftraggeber, genannt werden. Das ist die Person, die das Inkasso-Unternehmen beauftragt hat.
  • Wohin soll das Geld überwiesen werden? Haben Sie bei einer Inkasso-Mahnung den Verdacht, dass es sich um Betrug handelt, prüfen Sie die angegebenen Kontodaten. Durch die Einführung der IBAN ist es besonders leicht zu erkennen, wohin das Geld zu überweisen ist. Die Buchstaben am Anfang geben das Land an, in dem der Empfänger sein Konto hat. So steht CH für eine schweizerische Bankverbindung und DE für eine Deutsche. Fordert Sie ein Brief auf, grundlos Geld ins Ausland zu überweisen, dann ist das Spam.
  • Ist eine Registernummer angegeben? Prüfen Sie auf der Internetseite des Unternehmens, ob die Firma eingetragen ist und das Inkasso-Unternehmen registriert ist.
  • Stimmen die Formalitäten in der Mahnung? Wurden die Umlaute wie ä, oder ü in der Mahnung richtig geschrieben? Gerade Tastaturen im Ausland verfügen selten über länderspezifische Sonderzeichen. Auch Rechtschreibe- oder Grammatikfehler sind keine Seltenheit.

red