SCHWYZ: Gefahrenkarte – Schwyz lanciert Mitwirkung

Die Gemeinde Schwyz ist nicht akut von Naturkatastrophen bedroht. Trotzdem wird nun eine Naturgefahrenkarte erstellt.

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Hochwasser entlang der Muota im August 2005. (Bild pd)

Hochwasser entlang der Muota im August 2005. (Bild pd)

Laut einer Medienmitteilung der Gemeinde Schwyz drohen echte Gefahren insbeson­dere durch Hochwasser und Überschwem­mungen entlang der Muota und Seewern sowie Hangrutschungen oberhalb von Rickenbach.

Weil die Muota in Ibach mitten durch ein dicht bebautes Gebiet mit Wohn- und Geschäftsbauten fliesst, sind dafür sowohl präventive Massnahmen (wie die bereits realisierte Sanierung und Erhöhung des Schutzdammes) ebenso angezeigt wie eine Einsatzplanung für den eventuellen Schadensfall.

Rutschgebiet oberhalb Rickenbach
Kleinräumige Gefahrenherde erkannt wurden vor allem auch im Berggebiet der Gemeinde Schwyz. Dort können Murgänge, Steinschläge, Schneebrette oder auch kleine Lawinen zu Schadenereignissen führen. Diese sind jedoch meist lokal eng begrenzt.

Neben der Hochwasser- und Überschwemmungsgefahr an Muota, Seewern und am Ufer des Lauerzersees ist in der Naturgefahrenkarte lediglich noch ein zweites grösseres Gebiet bedroht. Oberhalb von Rickenbach befindet sich ein grösseres Rutschgebiet - auch wenn sich die Hangbewegung seit Jahren auf einem tiefen Niveau hält, ist sehr langfristig eine Gefährdung von Wohngebieten nicht absolut ausgeschlossen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Mitwirkung eröffnet
Kanton und Gemeinde Schwyz haben mit der öffentlichen Information gleichzeitig auch das Mitwirkungsverfahren zur Naturgefahrenkarten der Gemeinde Schwyz eröffnet. Während 30 Tagen können Eingaben zu diesem raumplanerischen Grundlagenwerk sowohl bei der Gemeinde wie auch beim Kanton einge-reicht werden.

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