SCHWYZ: Gemeinde saniert Seebner Viadukt

Mit einem Gesamtaufwand von gegen fünf Millionen Franken wird die 16ni Brücke in Seewen saniert. Die Arbeit wird verteilt über zwei Jahre. Es kommt zu einer monatelangen Sperrung.

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Der Übergang ist in die Jahre gekommen. (Bild: Gemeinde Schwyz)

Der Übergang ist in die Jahre gekommen. (Bild: Gemeinde Schwyz)

Der 16ni-Viadukt in Seewen verbindet den Ortsteil Unterseewen mit dem Arbeitsplatzgebiet zwischen Seewen und Ibach sowie mit der regionalen Sportanlage. Das Brückenwerk überspannt auf einer Länge von rund 250 Metern die Doppelspurlinie der SBB sowie die Seewern- und die Franzosenstrasse. Dessen Substanz erfordert dringend eine Sanierung. 

Ausführung in zwei Etappen


Mit Baubeginn im nächsten Frühjahr erfolgt vorerst die Sanierung des Viaduktes; die Anpassung der Anschlusswerke auf beiden Seiten folgt ein Jahr später. Für die Eile spricht neben den festgestellten Abnutzungserscheinungen und den Sicherheitsmassnahmen noch ein wesentlicher weiterer Grund: Bei gutem Verlauf sind die Arbeiten am Brückenwerk abgeschlossen, bevor die SBB den Neat-Gotthardtunnel in Betrieb nimmt und damit eine nochmalige Frequenzsteigerung auf der unter dem Viadukt liegenden Gleisanlage erfolgt. Rechtzeitig auf diesen Zeitpunkt kann die für die Bauarbeiten erforderliche Hilfskonstruktion abgebaut werden. 

Mehrmonatige Vollsperrung


Die Sanierung der Brücke erfordert einen Investitionsbedarf von 3,6 Millionen Franken. Diese Mittel sind im Voranschlag 2016 eingestellt. Etwas mehr als eine Million Franken wird im Jahr danach für die Anschlusswerke benötigt. Während der mehrmonatigen Sanierung muss die Brücke für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Eine einspurige Verkehrsführung mit Lichtsignalanlage hätte nicht nur zu höheren Kosten, sondern auch zu Rückstaus auf den Anschlussstrecken und damit zu einer Mehrbelastung in den umliegenden Wohn- und Gewerbequartieren geführt. Um die negativen Auswirkungen für die Betroffenen möglichst gering zu halten, werden noch verschiedene Verkehrsmassnahmen geprüft.

Gemeinde Schwyz