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SCHWYZ: Gemeinde will Industrie- und Deponiezone erweitern

Die Gemeinde Schwyz will den Zonenplan ändern. Die Änderungen betreffen vorwiegend die Erweiterung der Industrie- und Deponiezone.
Der Einfahrtsbereich der neuen Deponie in Schwyz, fotografiert anfangs Juli. (Bild: Bert Schnüriger / Neue SZ)

Der Einfahrtsbereich der neuen Deponie in Schwyz, fotografiert anfangs Juli. (Bild: Bert Schnüriger / Neue SZ)

Die Zonenplanänderungen betreffen die Industriezone Steinbislin und die Deponiezone der Inertstoffdeponie «Rütli», teilt die Gemeinde Schwyz am Mittwoch mit. Ab Freitag liegen die Änderungen in der Gemeinde Schwyz öffentlich auf.

Deponie «Rütli» wird verdoppelt

Die Deponie «Rütli», die Deponie für Abfälle aus gesteinsähnlichen Materialien, wurde erst vor kurzem in Betrieb genommen. Bereits bei der Umsetzung der Einzonung habe sich aber gezeigt, dass eine Vergrösserung den aktuellen Bedürfnissen entspreche und von Umweltverbänden begrüsst werde. Geplant ist nun eine weitere Einzonung von rund 28'000 Quadratmetern. Dadurch vergrössert sich das Deponievolumen von heute 200'000 auf 450'000 Kubikmeter. Die Betriebsdauer der Deponie soll zudem von zehn auf zwanzig Jahre verlängert werden.

Schreinerei will sich weiter entwickeln

Im Steinbislin nördlich des Seewen-Marktes ist eine Einzonung von rund 6'500 Quadratmetern in die Industriezone vorgesehen. Dadurch soll sich eine ortsansässige Schreinerei weiter entwickeln können. Denn an ihrem heutigen Standort habe diese keine Erweiterungsmöglichkeiten. Die Änderung berücksichtige die geplante Sanierung des Gründelisbaches, wodurch sich auch der Hochwasserschutz verbessere, so die Gemeinde. Die Erschliessung soll über die bestehende Steinbislin-Strasse erfolgen.

Über die beiden Einzonungen im Steinbislin und bei der Deponie werden letztlich die Stimmberechtigten von Schwyz abstimmen.

Ehemalige Kiesgrube wird Landwirtschaftszone

Ein grosser Teil des rekultivierten Areals der ehemaligen Kiesgrube Hasenbühl in Hinter Ibach ist mittlerweile rechtskräftig als Wald deklariert worden. Eine Fläche von rund 1'100 Quadtratmeter soll nun der Landwirtschaftszone und eine kleine Fläche von rund 300 Quadratmetern der Intensiverholungszone für Familiengärten zugewiesen werden. Bei diesen beiden kleineren Arealen bedarf es keiner Volksabstimmung, da es sich um geringfügige Änderungen handelt.

Vorläufig letzte Einzonungen

Am 3. März 2013 wurde die Änderung des eidgenössischen Raumplanungsgesetzes angenommen. Die geplanten Änderungen in Schwyz erfolgen noch vor dessen Inkraftsetzung im Frühjahr 2014. Danach gilt für Einzonungen ein mehrjähriges Moratorium. Solche sind erst wieder möglich, wenn der der Kanton den Richtplan und das Planungs- und Baugesetz aufgrund des neuen Raumplanungsgesetzes abgeändert hat.

pd/sda/spe

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