SCHWYZ: Genossen als Investoren für Immobilien

Was vor 30 Jahren erst zaghaft begann, blüht heute: Die Korporationen sind in mehreren Gemeinden aktiv in den Wohnungsbau eingestiegen.

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Warteschlange im Schwyzer Verkehrsamt vor dem Nummernschalter.

Warteschlange im Schwyzer Verkehrsamt vor dem Nummernschalter.

Derzeit steht beispielsweise in Einsiedeln der Entscheid der Genossame Dorf-Binzen für eine Grossüberbauung mit nicht weniger als 149 neuen Wohnungen an. Sie sollen bis in etwa vier Jahren alle bezugsbereit sein. Neue Wohnungen bauen will auch die Genossame Rothenthurm. Und in Oberarth können derzeit die ersten von 59 Wohnungen der Genossame Arth in einer neuen Überbauung am Heulediweg bezogen werden.

Schwyz machte den Anfang

Als erste der Schwyzer Korporationen stieg zu Beginn der Achtzigerjahre die Genossame Schwyz in den Wohnungsmarkt ein. Sie erstellte damals an der Muota in Ibach die neue Überbauung Studenmatt mit 91 Wohnungen. Weiter folgten später. Der Genossame Schwyz geht es vor allem wegen ihrer Einnahmen aus den Wohnungsmieten finanziell ausgezeichnet.

Ebenfalls als Wohnungsvermieter treten inzwischen die beiden grössten Korporationen in Kanton Schwyz auf, die Unterallmeind (UAK) und die Oberallmeind (OAK). Die Oberallmeind weist in ihrer soeben erschienenen Jahresrechnung 2012 Mieteinnahmen von 1,3 Millionen Franken aus ihren 82 Wohnungen aus.

Bert Schnüriger

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