Schwyz hat eine flächendeckende Gefahrenkarte

Die Gefahrenkarten für alle Schwyzer Gemeinden sind fertig erarbeitet. Nun läuft die Umsetzungen in den einzelnen Gemeinden.

Drucken
Teilen
Die Gefahrenkarte zeigt gefährdete Gebiete im Kanton Schwyz, hier ein Wassereinbruch bei der Axenstrasse. (Bild: Bert Schnüriger / Neue SZ)

Die Gefahrenkarte zeigt gefährdete Gebiete im Kanton Schwyz, hier ein Wassereinbruch bei der Axenstrasse. (Bild: Bert Schnüriger / Neue SZ)

Die neuen Naturgefahrenkarten, die sich der Kanton Schwyz 3,3 Millionen Franken kosten liess, zeigt auf, in welchen Gemeinden Steinschlag, Erdrutsch, Hochwasser oder Lawinen drohen. Der Kanton Schwyz hat im Jahr 2004 mit der systematischen Erfassung und Beurteilung der Naturgefahren begonnen und dieses Werk Ende 2011 abgeschlossen. Nun liegt der Schlussbericht vor, wie das Umweltdepartement mitteilt.

In Altendorf, Einsiedeln, Freienbach, Gersau, Lachen und Muotathal läuft derzeit die Umsetzung in die Raumplanung. In Küssnacht, Morschach und Riemenstalden steht sie noch bevor. In allen anderen Gemeinden ist die Gefahrenkarte bereits erstellt und zum Teil schon auf dem Geoportal des Kantons Schwyz abrufbar. Die Karten werden zusätzlich bis Ende 2018 durch Interventionskarten ergänzt. Laut Mitteilung vom Donnerstag sieht der Kanton Schwyz die Aktualisierung der Gefahrenkarten als Daueraufgabe, um das Risikomanagement zusätzlich zu verbessern.

pd/rem

Hinweis:
Wo welche Gefahrenzonen gelten und der Abschlussbericht auf www.sz.ch/naturgefahren