SCHWYZ: Hinteribach: Muota-Schwelle wird erneuert

Die Muota-Schwelle in Hinteribach drohte zusammenzubrechen. Deshalb wird das Werk seit Anfang 2009 saniert und gesichert.

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Die Muota-Schwelle in Hinteribach während der Sanierung. (Bild pd)

Die Muota-Schwelle in Hinteribach während der Sanierung. (Bild pd)

In den 31 Jahren ihres Betriebs hat die Muota-Schwelle in Hinteribach stark gelitten: Der von Stahlpfählen abgestützte Betonriegel quer über das Flussbett wurde unterspült und drohte zu brechen.

Der so genannte Kolk (Strudelloch), den das herabstürzende Wasser am Fusse vor der Schwelle auswäscht, hatte sich bis 7 Meter unter die Schwellenoberkante in den Boden gefressen und das ganze Gefüge instabil werden lassen.

Seit dem 12. Januar seien nun Angestellte der Moutathaler Firma Schelbert in Absprache mit dem kantonalen Wasserbauamt am Werk. Die Arbeiten werden im Winter durchgeführt, da die Muota in dieser Jahreszeit sehr wenig Wasser führt.

Zuerst musste die Schwelle als Schutz vor dem ständig zufliessenden Muotawasser mit Lehm abgedichtet werden. Dann wurde quasi als Fundament eine 22 Meter breite und rund 7 Meter hohe (davon 2 Meter unter dem Flussbettniveau) Mauer aus Blockwurfsteinen mit einem Gesamtgewicht von rund 400 Tonnen gebaut.

red

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.