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SCHWYZ: In 24 Stunden über alle Gipfel

In weniger als einem Tag auf alle Gipfel rund um den Schwyzer Talkessel: Diese Herausforderung hat Rolf Steiner unter die Füsse genommen.
Nadine Annen
Der Schwyzer Rolf Steiner ist gut zu Fuss. In weniger als einem Tag stieg er die Gipfel um den Schwyzer Talkessel hoch. (Bild: pd)

Der Schwyzer Rolf Steiner ist gut zu Fuss. In weniger als einem Tag stieg er die Gipfel um den Schwyzer Talkessel hoch. (Bild: pd)

Nadine Annen

Die Idee dafür schwirrte dem Schwyzer schon seit ein paar Jahren im Kopf herum. Seit einem halben Jahr hat er sich intensiv damit beschäftigt, wo er starten soll und welche Routen er genau nehmen will: «Ich musste mir gut überlegen, welche Strecken auch im Dunkeln gut machbar sind», erklärt Steiner seine Überlegungen während der Vorbereitungen. Gestartet ist er nämlich mitten in der vorletzten Nacht in Goldau. Und innert weniger als 22 Stunden überquerte er die Rigi Kulm, die Rigi Hochflue, den Fronalpstock, die Rotenfluh, den Grossen und den Kleinen Mythen, den Wildspitz und den Gnipen – alles an einem Stück. 8 Gipfel, 77 Kilometer und 6400 Höhenmeter – das war selbst für Steiner, der seit 20 Jahren Ausdauersport betreibt, nicht leicht. «Ich habe bisher nie so viele Höhenmeter an einem Tag gemacht», erklärt der 44-Jährige. «Die letzten drei bis vier Stunden waren schon zäh», gibt der Gipfelstürmer zu. Ans Aufgeben habe er aber keine Sekunde gedacht.

«Streckenweise bin ich gerannt»

Um keine Zeit zu verlieren, sei er auf flachen Strecken und bei einfachen Abstiegen gerannt: «Ich war nicht sicher, ob es sonst von der Zeit her reichen würde», erklärt der dreifache Familienvater. Gesundheitlich hatte er keine Probleme: «Nichts tat mir weh, ich hatte keine Blasen und war nirgends rau», freut er sich. Und für mentale Unterstützung sorgten auf einigen Abschnitten Kollegen, die ihn über die Rigi, die Mythen und den Wildspitz begleiteten. Eine der grösseren Herausforderungen sei die Ernährung gewesen: «Ich wollte möglichst wenig Gepäck mittragen und möglichst wenig Zeit verlieren.» Ausser jeweils 5 Minuten auf jedem Gipfel gönnte sich Steiner keine Pausen. Einzig nach dem wegen der erdrückenden Mittagshitze besonders schweren Aufstieg auf die Rotenfluh legte er eine etwas längere Pause ein: «Auf der Rotenfluh bin ich eingekehrt und habe mir eine Portion ‹Ghackets und Hörnli› gegönnt», erzählt er.

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