SCHWYZ: Jetzt wehren sich auch die Schwyzer

Ein Kantonsrat stellt der Regierung Fragen zum kommenden ÖV-Engpass am Zugersee. Um Zeit zu gewinnen, wie er sagt.

Charly Keiser und Marco Morosoli
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Die Bahnlinie am Ostufer des Zugersees - im Bild die Einfahrt beim Bahnhof Walchwil - muss saniert und auf der ganzen Länge doppelspurig ausgebaut werden. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Bahnlinie am Ostufer des Zugersees - im Bild die Einfahrt beim Bahnhof Walchwil - muss saniert und auf der ganzen Länge doppelspurig ausgebaut werden. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Am Montag verdonnerte das Zürcher Kantonsparlament seine Regierung, sie müsse sich für eine Spange in Rotkreuz einsetzten. Dies, damit bei einer so genannten Spitzkehre in Rotkreuz nicht wertvolle Zeit verloren gehe, was für Reisende aus Zürich in den Süden zu einem Zeitverlust von 15 bis 20 Minuten führen würde. Auch Zuger Parlamentarier setzen sich für ein anderes Regime ein, als es die SBB mit der Spitzkehre installieren will. Nötig ist das ganze Prozedere, weil die Sanierung der Bahnlinie am Ostufer des Zugersees nötig ist. Diese soll während einer zweijährigen Sperre – zusammen mit dem Ausbau einer Doppelspur – erfolgen.

Motion als nächstes Mittel

Jetzt wird auch ein Schwyzer Kantonsrat aktiv. Ruedi Imlig verlangt nämlich in einer kleinen Anfrage Auskunft vom Regierungsrat, wie er sich zur Spange und zur Sperrung am Zugersee stellt. Der Goldauer will dank den Fragen ausserdem Zeit sparen. «Eine Motion kann ich immer noch einreichen, wenn die Regierung sich nicht für die Spange einsetzt», erklärt der FDP-Kantonsrat. «So wird nun aber schnell klar, wie die Regierung die Sachlage beurteilt und was sie zu tun gedenkt.»

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