SCHWYZ: Kantonalbank sucht Schutz

Welche Auswirkungen hat der Steuerstreit mit den USA auf Banken in der Region? Die Schwyzer Kantonalbank etwa erhebt eine spezielle Gebühr.

Bert Schnüriger
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Damian Schmid, Mitglied der Bankleitung der Raiffeisenbank Waldstätte, vor der Schwyzer Filiale. (Bild: Bert Schnüriger)

Damian Schmid, Mitglied der Bankleitung der Raiffeisenbank Waldstätte, vor der Schwyzer Filiale. (Bild: Bert Schnüriger)

Die Schwyzer Kantonalbank (SKB) hat schon letztes Jahr einer Anzahl ausländischer Bankkunden die Konten gekündigt. Betroffen waren Konten mit weniger als 50 000 Franken, die Personen im Ausland gehörten. Zudem erhebt die SKB seit letztem Jahr eine spezielle Gebühr von hundert Franken pro Quartal für den zusätzlichen Aufwand, den solche Ausländerkonten nach sich ziehen.

Nicht mehr als zwei Prozent

Gegenüber den USA bemüht sich die SKB derzeit, einen besonderen Status als regional tätige Bank zu erreichen. Sie strebt den «Deemed Compliant-Status» als «Registred local Foreign Financial Intermediary» an. Eine der Voraussetzungen ist, dass die Vermögenswerte ausländischer Kunden in Bezug auf das gesamte Vermögen bei der Bank zwei Prozent nicht übersteigen.

Dazu verlautete gestern aus der Schwyzer Kantonalbank: « Auslandkunden wurden und werden von uns nicht aktiv geworben und bestehende Geschäftsbeziehungen zu Kunden mit ausländischem Domizil betreut die SKB nur passiv.»

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen LZ und im E-Paper.