SCHWYZ: Klinik-Initianten vor Gericht abgeblitzt

Die Initianten für ein Protonentherapie-Zentrum wollten eine interkantonale Spitalliste anfechten. Damit sind sie jetzt vor Gericht gescheitert.

Bert Schnüriger
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Computeranimation der geplanten Protonentherapie-Klinik. (Bild: PD)

Computeranimation der geplanten Protonentherapie-Klinik. (Bild: PD)

Die Initianten für eine neue Krebsklinik in Galgenen haben vor dem Bundesverwaltungsgericht eine Niederlage erlitten. Die «Proton Therapy Center Switzerland AG» hatte eine interkantonale Spitalliste angefochten, auf der die künftige Galgener Klinik nicht figuriert. Die Richter lehnten die Beschwerde ab. Die Spitalliste für diesen hochspezialisierten Medizinalbereich sei nur für eine Dauer bis Ende 2013 aufgestellt worden. Also treffe sie die geplante Galgener Klinik gar nicht. Denn das dortige Protonentherapiezentrum solle ja voraussichtlich erst 2017 eröffnet werden.

Demgegenüber aber möchten die Galgener Initianten auf der Spitalliste aufgeführt sein. Denn nur so werden auch die obligatorischen Krankenversicherungen die Behandlungen in dieser Spezialklinik künftig zahlen. Die Protonentherapie ist sehr teuer. Die neue Schwyzer Krebsklinik soll über 380 Millionen Franken kosten.

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