SCHWYZ: Komitee für neue Axenstrasse gegründet

Im Kanton Schwyz befinden die Stimmberechtigten am 5. Juni über die Initiative «Axen vors Volk». Sie ist vom Kantonsrat als gültig erklärt, gleichzeitig aber mit 78 zu 13 Stimmen zur Ablehnung empfohlen worden.

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Axenstrasse zwischen Brunnen und Sisikon. (Bild: Google Maps)

Axenstrasse zwischen Brunnen und Sisikon. (Bild: Google Maps)

Regierung und Kantonsrat halten am Ausbauprojekt für den Axen fest. Um über die dagegen eingereichte Initiative und ihre Auswirkungen sachlich zu informieren, hat sich ein kantonales Komitee «für die neue Axenstrasse» gebildet.

Wie das Komitee am Dienstag mitteilte, befürwortet es den Ausbau der heutigen Axenstrasse im Abschnitt zwischen Brunnen und Sisikon Süd. Damit könne mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erreicht, die Wohngebiete von Brunnen und Sisikon vom Durchgangsverkehr entlastet, das Nationalstrassennetz gemäss Bundesbeschluss von 1960 weiter fertig gestellt und die Nord-Süd-Verbindung auch bei Störungen besser abgesichert werden.

Das «Komitee für die neue Axenstrasse» unterstützt «jenseits von ideologischen und parteipolitischen Absichten» das Bundesprojekt. Das Co-Präsidium haben Nationalrätin Petra Gössi, Küssnacht, Nationalrat Alois Gmür, Einsiedeln, sowie Ständerat Alex Kuprecht, Pfäffikon, übernommen. Weiter wirken im Komitee Kantonsrat Christoph Weber, Schwyz, Gemeindepräsident Albert Auf der Maur, Brunnen, und alt-Kantonsrat Sepp Dettling, Brunnen, mit.

Seine Ablehnung der Initiative «Axen vors Volk» begründet das Komitee unter anderem mit dem wirtschaftlichen Schaden, welche die Initiative anrichte. Des weiteren wolle die Initiative in ein weit vorangeschrittenes Bundesprojekt eingreifen und schliesslich wolle sie dem Stimmbürger suggerieren, dass der Kanton Schwyz in Kompetenzen der Eidgenossenschaft eingreifen könne.

pd/zim