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SCHWYZ: Kommission fordert sprachliche Gleichstellung bei Gesetzestexten

Die Gleichstellungskommission des Kantons Schwyz fordert, dass Schwyzer Gesetze künftig Frauen auch sprachlich einschliessen. Der Kanton müsse vorangehen, hält sie fest. Denn oft werde vor allem an Männer gedacht, wenn es um Öffentlichkeit und Politik gehe.
Die Gleichstellung der Geschlechter ist seit 1981 in der Bundesverfassung verankert (Symbolbild). (Bild: Gaetan Bally / Keystone)

Die Gleichstellung der Geschlechter ist seit 1981 in der Bundesverfassung verankert (Symbolbild). (Bild: Gaetan Bally / Keystone)

"Wenn wir etwas daran ändern wollen, dass im Parlament, in der Regierung und in den Führungspositionen der Verwaltung fast nur Männer sitzen, dann müssen wir auch sprachlich ansetzten", schreibt die Kommission in ihrer am Montag veröffentlichten Stellungnahme zur Vernehmlassung der Teilrevision der Geschäftsordnung des Schwyzer Kantonsrats.

In Schwyzer Gesetzen wird bislang das generische Maskulinum verwendet. Das heisst, es wird nur die männliche Form benutzt, angesprochen sind aber männliche und weibliche Personen. Dies stelle aus gleichstellungspolitischer Sicht aber ein Problem dar, hält die Kommission fest: Die Art, wie Sprache benutzt werde, spiegle nicht nur die gesellschaftlichen Verhältnisse wieder, sie präge sie auch.

Die Kommission fordert darum, dass der Kanton seine Gesetzte an eine geschlechtergerechte Sprache anpasst. So, wie dies beispielsweise auf der Internetseite des Kantons bereits der Fall sei. (sda)

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