SCHWYZ: Kommission gegen moderates Sparszenario

Die Kommission für Raumplanung, Umwelt und Verkehr des Schwyzer Kantonsrats spricht sich gegen das von der Regierung vorgeschlagene moderate Sparszenario im öffentlichen Regionalverkehr aus. Sie schlägt vor, den Kostenrahmen um jährlich 500'000 Franken auszuweiten.

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Der Kanton Schwyz streicht Gelder bei Buslinien (Symbolbild). (Bild: Neue LZ)

Der Kanton Schwyz streicht Gelder bei Buslinien (Symbolbild). (Bild: Neue LZ)

Mitte Dezember 2014 hatte die Schwyzer Regierung dem Parlament das Grundangebot des öffentlichen Verkehrs 2016-2019 vorgelegt. Da im Rahmen des Entlastungsprogramms 2014-2017 auch der öffentliche Verkehr einen Beitrag zur Entlastung des Schwyzer Kantonshaushalts leisten soll, wurden sämtliche Linien nach einheitlichen Kriterien auf Sparpotenzial untersucht.

Die Regierung entschied sich für ein moderates Sparszenario. Dieses sollte Einsparungen von jährlich 500'000 Franken bringen. Es sieht den Rückzug des Kantons aus der Mitfinanzierung von fünf Linien vor. Betroffen sind die Buslinien Schwyz-Oberiberg, Muotathal-Sahli und Pfäffikon-Roggenacker-Schindellegi-Chaltenboden sowie Beiträge an die Rigi-Bahn und die Luftseilbahn Morschach-Stoos vor.

Damit aber ist die kantonsrätliche Kommission nicht einverstanden. Die Mitglieder hätten zwar beschlossen, auf die Vorlage einzutreten, teilte die Kommission am Montag mit. Sie beantragten jedoch, das Sparszenario "Moderat" zu streichen und den Kostenrahmen jährlich um 500'000 Franken auszuweiten. (sda)