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SCHWYZ: Krankenkasse zahlt psychologische Betreuung

Muss ein Straftäter im Kanton Schwyz psychologisch betreut werden, zahlt dies die Krankenkasse des betroffenen Täters. Damit bleiben die Kosten am Steuerzahler hängen.
Tatort Lachen: Die Polizei sperrte das Gebäude weiträumig ab. (Bild: Leserreporter)

Tatort Lachen: Die Polizei sperrte das Gebäude weiträumig ab. (Bild: Leserreporter)

Dies geht aus einer Antwort auf eine Anfrage von FDP-Kantonsrätin Sibylle Ochsner hervor. Auslöser der Anfrage war ein Tötungsdelikt Ende Juli in Lachen. Ein 53-jähriger Italiener versuchte in der Wohnung der Familie in Lachen seine 22-jährige Tochter zu töten. Der Täter musste nach der Verhaftung psychologisch betreut werden.

Laut einer Mitteilung des Sicherheitsdepartements des Kantons Schwyz werden Kosten von medizinischen Behandlungen bei Tätern, die in Untersuchungshaft sind, grundsätzlich über die Krankenkasse der inhaftierten Person abgerechnet, so auch die psychologische Betreuung.

Ein Selbstbehalt wird der Person nach der Entlassung in Rechnung gestellt und wo nötig auf dem Betreibungsweg eingefordert. Bei Personen, die Sozialhilfe beziehen, muss die zuständige Gemeinde für die Kosten aufkommen. In den übrigen Fällen, zum Beispiel, wenn der Täter im Ausland wohnt oder keinen festen Wohnsitz hat, berappt der Staat die Kosten.

Die Kosten für die psychologische Betreuung des Täters trägt also der Prämien- und schlussendlich der Steuerzahler.

rem

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