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SCHWYZ: Mehr Besucher und mehr Umsatz im Natur- und Tierpark Goldau

Der Natur- und Tierpark Goldau erfreut sich wieder zunehmender Beliebtheit. Die Zahl der Besucher stieg gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent an, der Umsatz gar um 20 Prozent.
Bartgeier-Voliere mit Einblicke für die Besucher. (Bild: PD)

Bartgeier-Voliere mit Einblicke für die Besucher. (Bild: PD)

Das Geschäftsjahr 2015/16 des Natur- und Tierpark Goldau schliesst nach einem heissen Sommer und einem milden Winter mit 417'416 Besuchern auf einem hohen Niveau ab. Das entspricht einem Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie der Tierpark mitteilt. Der Umsatz liegt mit 9,68 Millionen Franken rund 20 Prozent über dem Vorjahresergebnis.

Im vergangenen Geschäftsjahr fand die Eröffnung der neu gestalteten Bartgeieranlage statt. Der Tierpark vergrösserte den Flugraum erheblich. Zwei begehbare Besuchereinblicke ermöglichen nun eine direkte Begegnung mit der grössten Vogelart der Alpen. Im Mai konnten in der Zentralschweiz die ersten Bartgeier unter der Leitung der Stiftung Pro Bartgeier auf der Melchsee-Frutt ausgewildert werden. Auf dem Panoramaplatz entstand ein Heilpflanzengarten, wo auf eigene Faust oder anlässlich einer Führung die Welt der Heilkräuter erforscht werden kann.

Der Natur- und Tierpark Goldau ist eine wichtige Plattform für Wissenschaftler in den Bereichen Biologie und Veterinärwesen in der Schweiz. Unter kontrollierten Bedingungen können Fragen untersucht werden, was in der Wildbahn nicht möglich wäre. Besonders gefreut hat den Tierpark die Auszeichnung des Schneehasenforschers Maik Rehnus, dem die Zoologische Gesellschaft Zürich den «Preis für Natur- und Umweltschutz 2015» zugesprochen hat. Die Schneehasen des Tierparks Goldau haben dem renommierten Wissenschaftler wichtige Resultate für seine Studien geliefert.

Zudem sei der Tierpark Goldau ein bedeutendes Kompetenzzentrum für Tier-, Arten- und Naturschutz mit nationaler Ausstrahlung. Mit zahlreichen Führungen, Kursen und Lagern für Jugendliche bietet er ein breit gefächertes Angebot für interessierte Erwachsene ebenso wie für Schulklassen an. Dieses Angebot konnte im vergangenen Jahr erneut ausgebaut werden.

Der Natur- und Tierpark beherbergt auf 42 Hektaren über 100 Tierarten. Er setzt sich für die Aufzucht und Wiederansiedlung der vom Aussterben bedrohten Tierarten ein. Der Tierpark beschäftigt 63 Vollzeit-Mitarbeiter und während der Saison bis zu 156 Personen.

pd/rem

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