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SCHWYZ: Nachwuchs im Tierpark Goldau

Schneesturm zum Trotz: Die Evolènerkuh Soraja hat im Tierpark Goldau ein gesundes Kälblein zur Welt gebracht.
Evolènerkuh Soraja mit Kalb Sabor (Bild: PD)

Evolènerkuh Soraja mit Kalb Sabor (Bild: PD)

Gross war die Freude bei den Tierpflegern des Natur- und Tierparks Goldau, als die Evolènerkuh Soraja trotz Schneesturm ein gesundes Kälblein im Stroh ihres offenen Unterstandes gebar. Das Kälblein mit dem Namen Sabor hat laut Mitteilung des Tierparks Goldau beste Voraussetzungen, um seine wertvollen Gene später als Zuchtstier weiterzugeben.

Die Evolèner Rasse, eine urtümliche Walliser Kuh, ist trotz Erhaltungszucht auch heute noch gefährdet. Eine Evolènerkuh gibt nicht vierzig Liter Milch pro Tag – sie ist bei den aktuellen Milchpreisen unrentabel. Um ihr eigenes Kälblein aufzuziehen, so wie es die Natur vorsieht, ist die Milchmenge ausreichend. Es dauert jedoch Monate länger, bis ein Evolènerkalb ausgewachsen ist oder geschlachtet werden kann.

Sabor habe das grosse Los gezogen: Er dürfe bei seiner Mutter aufwachsen und am Euter trinken wann es wolle. Der Tierpark Goldau ist zuversichtlich, dass der gefleckte Vierbeiner den Sprung in die Erhaltungszucht der Evolèner Rasse schafft, oder er wird als glückliches Jungtier geschlachtet, dessen Fleisch mit aller Hochachtung vor dem Nutztier, ehrenvoll zu einem gerechten Preis gegessen werde.

pd/rem

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