SCHWYZ: Neubau für kranke und verletzte Tiere im Tierpark

Der Tierpark Goldau baut eine neue Auffang-, Pflege- und Quarantänestation. Der 4,7-Millionen-Franken teure Bau soll Mitte 2016 den Betrieb aufnehmen.

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Spatenstich am Mittwochmorgen im Tierpark Goldau (von links): Erwin Wehrle, Rainer Nussbaumer, Markus Heinrich, Direktorin Anna Baumann, Regierungsrat Andreas Barraud, Thomas Hänggi und Tierarzt Martin Wehrle. (Bild: PD)

Spatenstich am Mittwochmorgen im Tierpark Goldau (von links): Erwin Wehrle, Rainer Nussbaumer, Markus Heinrich, Direktorin Anna Baumann, Regierungsrat Andreas Barraud, Thomas Hänggi und Tierarzt Martin Wehrle. (Bild: PD)

Das «multifunktionale Gebäude» kostet 4,7 Millionen Franken. Bis heute sind 4 Millionen Franken an Spenden eingegangen, teilt der Tierpark mit. Am Mittwoch war Spatenstich.

Im dreistöckigen Gebäude können Tiere vom Frosch bis zum Bison aufgenommen und artgerecht untergebracht werden. Zur Verfügung stehen vier Räume samt Aussengehege. Damit sei eine optimale medizinische Betreuung gewährleistet.

Heute sind verletzte Greifvögel, verwaiste Jungtiere oder kranke Igel an unterschiedlichen Orten untergebracht, was die Betreuung aufwendig und schwierig macht. Auch entsprechen diese nicht mehr den Anforderungen.

Im selben Gebäude befinden sich künftig alle Futterzubereitungs- und Lagerräume. Die langen Transportwege von den Futterlagern zu den Zubereitungsräumen entfallen. Im Obergeschoss sind ausserdem Garderobe-, Büro- und Aufenthaltsräume für Tierpfleger untergebracht.

Sofern das Wetter mitspielt, soll das Gebäude Mitte 2016 in Betrieb gehen. Das Gebäude liegt ausserhalb des Besucherbereichs direkt an der Hauptstrasse.

rem

Direktorin Anna Baumann legt beim Spatenstich selber Hand an. (Bild: PD)

Direktorin Anna Baumann legt beim Spatenstich selber Hand an. (Bild: PD)