SCHWYZ: Neues Wahrzeichen am Mythen eingeweiht

Es ist ein Mahnmal und Wahrzeichen zugleich: Am Sonntag wurde das neue Mythenkreuz eingeweiht. Dabei spielte der SAC ein Rolle.

Erhard Gick
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Einsegnung des neuen Mythenkreuzes, links Pater Pfarrer Alois Kurmann mit dem Segen und Hans Reichmuth, Präsident des Vereins der Mythenfreunde. (Bilder Erhard Gick)

Einsegnung des neuen Mythenkreuzes, links Pater Pfarrer Alois Kurmann mit dem Segen und Hans Reichmuth, Präsident des Vereins der Mythenfreunde. (Bilder Erhard Gick)

Es ist hell, aus gutem beständigem Lärchenholz und es hat einen Metallkern – das neue Mythenkreuz. Es steht seit vergangener Woche auf dem höchsten Punkt des Grossen Mythen und am Sonntag wurde es eingesegnet. Die Erneuerung des neuen Kreuzes auf dem Schwyzer Hausberg ist der Abschluss des 150-Jahr-Jubiläums des Vereins der Mythenfreunde, aber auch Bestandteil des Jubiläums der Sektion Mythen SAC, die gleich alt ist. 1863 wurden die beiden Vereine gegründet und damals wurde beschlossen, einen Weg auf den Grossen Mythen zu bauen. 30 000 Begehungen werden jährlich im Schnitt auf dem Mythen registriert.

Begutachten das Kreuz, Vizepräsident Josef Letter (Verein der Mythenfreunde) und Designer Wisi Müller (links) sowie Walter Arnold (rechts), Präsident der Sektion Mythen SAC. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
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Feier zur Einsegnung des Mythenkreuzes; von links: Pater Pfarrer Alois Kurmann, Einsiedeln, Hans Reichmuth, Präsident Mythenfreunde, Wisi Müller, Designer des Kreuzes und Walter Arnold (Präsident SAC Sektion Mythen). (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Das neue Gipfelkreuz auf dem Grossen Mythen ist hell, aus gutem beständigem Lärchenholz und es hat einen Metallkern. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Einsegnung des neuen Mythenkreuzes, links Pater Pfarrer Alois Kurmann mit dem Segen und Hans Reichmuth, Präsident des Vereins der Mythenfreunde. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Einsegnung des neuen Mythenkreuzes, wenigstens für kurze Zeit riss die Nebeldecke auf und liess den Blick auf den Schwyzer Talkessel zu. Rechts Hans Reichmuth, Präsident der Mythenfreunde. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Pater Pfarrer Alois Kurmann segnet das Kreuz ein. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Die Gedenkfeier der Sektion Mythen SAC gestaltete der Einsiedler Pater Pfarrer Alois Kurmann in der Holzeggkapelle. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Das Alphorntrio Alpstubli mit Christian Detterbeck, Toni Schürpf und Walter Fumey umrahmte die Stiftsmesse mit heimatlichen Klängen vor der imposanten Kulisse des Grossen Mythen. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Das Alphorntrio Alpstubli mit Christian Detterbeck, Toni Schürpf und Walter Fumey (von rechts) vor der Holzeggkapelle. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
«Parkierte» Alphörer bei der Holzeggkapelle. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Einsegnung des neuen Mythenkreuzes mit Pater Pfarrer Alois Kurmann vor dem Mythenhaus. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Einsegnung des neuen Mythenkreuzes, links Pater Pfarrer Alois Kurmann und Hans Reichmuth, Präsident des Vereins der Mythenfreunde. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Das neue Gipfelkreuz neben dem Mythenbänkli. (Bild: Beat Gwerder)
Aufstieg der «Freunde des Kleinen Mythen» mit Alois Arnold, Sepp Steiner und Beat Gwerder. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Alois Arnold (links) und Sepp Steiner bereiten das Fundament vor. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Das Kreuz kommt mit einem Helikopter samt Bänkli geflogen. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Installation auf dem Kleinen Mythen. (Bild: Beat Gwerder)
Die Arbeit ist getan, das wird gefeiert. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Der Schwyzer Pfarrer Reto Müller segnet im Beisein der Initianten unter Federführung von Sepp Reihmuth das Kreuz auf sicherem Boden ein. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Begutachten das Kreuz, Vizepräsident Josef Letter (Verein der Mythenfreunde) und Designer Wisi Müller (links) sowie Walter Arnold (rechts), Präsident der Sektion Mythen SAC. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Die Sektion Mythen SAC habe das neue Wahrzeichen auf dem Mythengipfel auch finanziell unterstützt, sagte Sektions-Präsident Walter Arnold. Pro Meter Höhe des Grossen Mythen genau einen Franken. «Das hat den Betrag von 1899 Franken ausgemacht», so Hans Reichmuth, Präsident des Vereins der Mythenfreunde anlässlich der Einsegnung. Und wie man den Präsidenten kennt, konnte er es nicht unterlassen, den Umstand noch mit einer Prise gepfeffertem Humor zu untermalen. «Ihr dürft mir nicht böse sein, aber seit der finanziellen Zusage durch die Sektion Mythen SAC frage ich mich fast jeden Tag, warum der Mythen kein Achttausender sein kann.»