Schwyz, Nidwalden und Zug zahlen mehr

Schwyz, Nidwalden, Zug sind die drei Zentralschweizer Kantone, die im nächsten Jahr mehr Geld in den Finanzausgleich zahlen als 2012. Beim Kanton Schwyz ist der Anstieg sogar schweizweit am höchsten.

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Blick vom Mythen in den Schwyzer Talkessel. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Blick vom Mythen in den Schwyzer Talkessel. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Die Kantone Schwyz, Nidwalden, Zug, Basel-Stadt, Waadt und Genf müssen im nächsten Jahr mehr Geld in den Finanzausgleich zwischen den Kantonen zahlen als 2012. Neuer Geldgeber wird der Kanton Schaffhausen. Dies geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Bericht der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) hervor.

Schwyz zahlt 28 Millionen Franken mehr

Die grösste Zunahme verzeichnete der Kanton Schwyz, der nächstes Jahr netto 134 Millionen statt 106 Millionen Franken bezahlen soll. Für das Waadtland soll die Nettozahlung von 29 Millionen auf 54 Millionen angehoben werden. Und Basel-Stadt liegt für 2013 mit 115 Millionen Franken eine um 15 Millionen höhere Rechnung vor. Zug soll neu 277 Millionen statt 262 Millionen bezahlen. Der Kanton Schaffhausen, der für das Jahr 2012 noch 7,7 Millionen erhält, muss 2013 rund 2,6 Millionen Franken bezahlen. Der Kanton Schaffhausen zähle neu wieder zu den ressourcenstarken Kantonen, schreibt die EFV.

Ressourcenstarkes Tessin

Gemäss dem Ressourcenindex zählt auch das Tessin wieder zu den reicheren Kantonen. Weil der Südkanton jedoch aus den beiden Ausgleichstöpfen zum geographisch-topographischen und soziodemographischen Lastenausgleich Zahlungen erhält, bleibt er unter dem Strich ein Geldempfänger. Das Umgekehrte gilt für den Kanton Basel-Land: Das Baselbiet zählt zwar neu zu den ressourcenschwachen Kantonen, wegen des Härteausgleichs muss es mit 3 Millionen aber weiterhin Geld bezahlen.

Rechungsfehler bemerkt

Wegen eines Rechnungsfehlers stimmen die Beträge für das Jahr 2012 nicht genau, wie die EFV schreibt. Diese Fehler würden jedoch bei den Aus- und Einzahlungen für das Jahr 2013 verrechnet. Grösster Geldempfänger bleibt der Kanton Bern, der statt 1,064 Milliarden Franken neu 1,165 Milliarden erhalten soll. Am zweitmeisten soll das Wallis mit 526 Millionen erhalten (2012: 524). Dahinter folgen Freiburg mit 462 Millionen (469) und St. Gallen mit 388 Millionen (411).

sda