SCHWYZ: Oberhalb von Sattel brannte der Wald

In der Gemeinde Sattel ist am Dienstagabend ein Waldbrand ausgebrochen. Zwei Feuerwehren wurden aufgeboten. Die Einsatzkräfte konnten Schlimmeres verhindern.

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Das Feuer frisst sich im Steilhang bergwärts. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)

Das Feuer frisst sich im Steilhang bergwärts. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)

Der Brandalarm ging nach 20.15 Uhr ein. Im Wald unterhalb der Halsegg, im Gebiet Eigen, war ein Feuer ausgebrochen. Eine Flammenwand von etwa 20 Metern Breite frass sich den steilen Hang hinauf.

60 Meter weiter oben setzte das Feuer mehrere Bäume in Brand. Wegen des dichten Rauchs kamen Atemschützler zum Einsatz. Die Sattler Schadenwehr alarmierte zur Verstärkung die Kollegen der Feuerwehr Rothenthum. Grösste Herausforderung im abgelegenen Gebiet war der Wassertransport. Die Schadenwehr organisierte einen Milchtransporter, gefüllt mit gut 9000 Litern Löschwasser.

Dank des raschen Eingreifens hielt sich der Waldschaden in Grenzen. Der Löscheinsatz der rund 60 Einsatzkräfte erstreckte sich bis in die späten Abendstunden.

Polizeiliche Ermittlungen haben ergeben, dass ein Landwirt mehrere Stauden in der Nähe eines Waldes verbrannte. Im Verlaufe des Abends sei das Feuer ausser Kontrolle geraten, was zum Flächenbrand führte.

g/rem

Oberhalb von Sattel brannte der Wald (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)
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Zur Verstärkung treffen die Rothenthurmer Feuerwehrkollegen ein. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)
Der Waldbrand ereignete sich hoch über dem Dorf Sattel. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)
Der Löscheinsatz erstreckt sich bis am späten Abend. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)
Um die 60 Feuerwehrmänner standen im Einsatz. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)
Das Feuer konnte sich zum Glück nicht weiter ausbreiten. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)
Dank guter Koordination stand genügend Löschwasser bereit. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)
Mit Schaufeln gegen die Glutnester. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)
Das sieht man nicht alle Tage: Löschwasser aus einem Milchtransporter. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)
Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass ein Landwirt am frühen Dienstagabend mehrere Stau-den in der Nähe eines Waldes verbrannte. Im Verlaufe des Abends geriet das Feuer ausser Kontrole, was zum Flächenbrand führte. (Bild: Kantonspolizei Schwyz)

Oberhalb von Sattel brannte der Wald (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)