SCHWYZ: Ozon ist in höher gelegenen Gebieten stärker

Mit einer Ausstellung informiert der Kanton über die Luftbelastung. Diese ist im Kanton gering.

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Nimmt selbst eine Prise Ozon zur Demonstration: Andreas Barraud, Vorsteher des Umweltdepartements Schwyz. (Bild Sandro Portmann)

Nimmt selbst eine Prise Ozon zur Demonstration: Andreas Barraud, Vorsteher des Umweltdepartements Schwyz. (Bild Sandro Portmann)

Zurzeit steht eine zwei Meter hohe Blase aus Plastik im Seewen Markt. Darin steht eine Familie aus Karton mit zwei Kindern, umgeben von Luftballons mit der Aufschrift Ozon. Mit der Ausstellung «Was fliegt da in der Luft?» informiert der Kanton Schwyz gemeinsam mit den anderen Innerschweizer Kantonen und dem Kanton Aargau die Bevölkerung über schädliche Luftbelastungen. Gestern wurde die Ausstellung eröffnet, die bis zum 18. Mai den Besuchern offen steht. «Mit dieser Ausstellung möchten wir die Bevölkerung in der Zentralschweiz darauf aufmerksam machen und sie daraufhin sensibilisieren, dass jeder Bürger einen persönlichen Beitrag für eine bessere Luft leisten kann», sagte Andreas Barraud, Vorsteher des Umweltdepartements des Kantons Schwyz, gestern bei der Eröffnung.

Zwei aktive Messstationen

Barraud hält fest, dass trotz Erfolgen, welche die Emissionen gesenkt haben «wir seit dem Jahr 2000 nur noch kleine Erfolgsschritte machen und wir auch im Jahr 2013 immer noch mit zu hoher Luftbelastung durch Stickstoff, Ozon und Feinstaub leben.» So seien 2012 die gesetzlichen Grenzwerte in der Zentralschweiz überschritten worden. «am häufigsten – und das ist interessant – in höher gelegenen ländlichen Gebieten.» Im Kanton Schwyz stehen zwei aktive Messstationen, welche die Luftbelastung messen. An beiden Standorten ist die Schadstoffbelastung am Tag gering. In den Nächten ging die Belastung jeweils auf «sehr gering» zurück, wie die Statistik zeigt.

Sandro Portmann

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