SCHWYZ: Rotenfluebahn: Rückschlag beim Parkhausprojekt

Das Bundesgericht hat eine Beschwerde gegen ein Parkhaus in Rickenbach bei Schwyz gutgeheissen und den vorherigen Verwaltungsgerichtsentscheid aufgehoben. Jetzt kommt erneut das Schwyzer Gericht zum Zug.

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Die Rickenbach-Rotenfluh möchte neben der Talstation ein Parkhaus bauen. (Bild: Visualisierung Architron)

Die Rickenbach-Rotenfluh möchte neben der Talstation ein Parkhaus bauen. (Bild: Visualisierung Architron)

Das Verwaltungsgericht muss somit die Sache nochmals beurteilen, wie es in dem Urteil des Bundesgerichtes heisst. Das Schwyzer Gericht muss ein Verkehrsgutachten einholen und anschliessend die Einfahrtssituation zum Parkhaus neu beurteilen. Zudem weist das Bundesgericht den Fall zur Neuverlegung der Verfahrenskosten und -entschädigungen an das Verwaltungsgericht zurück.

Die Gondelbahn, die von Rickenbach auf die 1600 Meter über Meer gelegene Rotenflue führt, war im Dezember 2014 eröffnet worden. Sie ersetzte eine 2004 stillgelegte Pendelbahn. Zum Projekt gehört auch ein Parkhaus mit über 200 Parkplätzen bei der Talstation.

Einsprachen von Anwohnern gegen das Parkhaus wurden vom Gemeinderat Schwyz, vom Regierungsrat und im Oktober 2014 auch vom Verwaltungsgericht abgewiesen. Die Einsprecher gelangten darauf an das Bundesgericht.

Die Beschwerdeführer machten unter anderem geltend, dass es an Spitzentagen wegen den engen Verhältnissen bei der Einfahrt zu einem Verkehrschaos kommen könnte. Das Bundesgericht kam zum Schluss, dass das kantonale Verwaltungsgericht den Antrag der Anwohner, dazu nachträglich ein Verkehrsgutachten einzuholen, nicht hätte abweisen dürfen. (sda)