Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SCHWYZ: Schwerverletzter an Schwingerparty

Es sollte eine Ehrung für die Schwinger werden, die erfolgreich am Eidgenössischen teilnahmen. Doch die Feier endete in einer Rauferei – mit einem Schwerverletzten.
Christian Hodel
«Wäre der Verletzte einer von uns, hätte ich das mitbekommen.» Remo Holdener, Präsident Schwingerverband am Mythen (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

«Wäre der Verletzte einer von uns, hätte ich das mitbekommen.» Remo Holdener, Präsident Schwingerverband am Mythen (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Christian Hodel

Unschöne Szenen an der Schwingerparty in Ibach: Nach einer Auseinandersetzung «unter den teilweise betrunkenen Besuchern erlitt ein 33-jähriger Mann schwere Kopfverletzungen», wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilt. Der Mann konnte bis gestern nicht einvernommen werden und befindet sich in Spitalpflege.

Er sei aber nicht lebensgefährlich verletzt worden, sagt Hauptmann Hans Blum von der Kantonspolizei Schwyz auf Anfrage. Man suche nun Zeugen, welche die Tat am Samstagmorgen beobachtet haben. Diese sollen sich unter der Telefonnummer 041 819 29 29 bei der Polizei melden. Laut Blum sei es bei der Schlägerei – die sich gegen 4 Uhr morgens auf dem Schulhausareal Rubiswil zugetragen hat – nach bisherigem Kenntnisstand zu keinen weiteren Verletzten gekommen.

Keine Securitas vor Ort

Die Schwingerparty wurde vom Schwingerverband am Mythen organisiert. Rund 500 Personen haben laut dem Präsidenten Remo Holdener gefeiert. «Eigentlich war es mehr eine Ehrung für unsere Schwinger, die am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest mit dabei waren, als eine Party», sagt Holdener auf Anfrage. «Bisher hatten wir nie Probleme bei solchen Veranstaltungen.» Securitas habe man keine gehabt. Die Stimmung sei auch am Freitag ruhig und friedlich gewesen. Wie es zur Schlägerei kam, kann er nicht sagen. «Ich war zu diesem Zeitpunkt bereits zu Hause im Bett.» Er habe erst gestern Morgen von Kollegen davon erfahren. Diese seien mit den Aufräumarbeiten beschäftigt gewesen, als sich einige Besucher noch im Festgelände eine Schlägerei lieferten. Wie viele Personen beteiligt waren, ist Gegenstand der Ermittlungen. Holdener sagt: «Es war sicherlich keine Massenschlägerei, wie es die Medien teils darstellen.» Ob auch Schwinger seines Verbandes an der Auseinandersetzung beteiligt waren, weiss Holdener nicht. «Wäre der Verletzte aber einer von uns, hätte ich das mitbekommen.»

Der Schwingerverband am Mythen machte schon mal Schlagzeilen wegen einer Schlägerei. Der Verband ist die sportliche Heimat von Ivo und Adi Laimbacher, die sich im Juni 2013 im Luzerner «Roadhouse» eine Keilerei mit Türstehern geliefert haben. Sie wurden von der Staatsanwaltschaft wegen Raufhandels zu bedingten Geldstrafen verurteilt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.