Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SCHWYZ: Schwyzer Kantonalbank macht mehr Gewinn

Im ersten Halbjahr 2015 hat die Schwyzer Kantonalbank bei Gewinn und Ertrag zugelegt. Die Gründe sind ein höherer Zins- und Handelserfolg sowie weniger Wertberichtigungen. Die Bank rechnet für ihr 125-Jahre-Jubiläum mit einem leicht tieferen Jahresergebnis als im Vorjahr.
Logo der Schwyzer Kantonalbank (Bild: Keystone / Sigi Tischler)

Logo der Schwyzer Kantonalbank (Bild: Keystone / Sigi Tischler)

Der Gewinn stieg um 2,2 Prozent auf 34,1 Millionen Franken, wie die die Schwyzer Kantonalbank (SZKB) am Donnerstag mitteilte. Der Betriebsertrag stieg in den ersten sechs Monaten um 8,2 Prozent auf 119,2 Mio. Franken.

Im Zinsengeschäft - der Hauptertragsquelle der Bank - stieg der Erfolg um 4,5 Mio. auf 91,3 Mio. Franken. Die Einführung der Negativzinsen durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) hätten zu einer deutlichen Verteuerung der Absicherungskosten geführt, durch entsprechende Massnahmen hätten die finanziellen Auswirkungen aber begrenzt werden können.

Im Kommission- und Dienstleistungsgeschäft hingegen verzeichnete die Bank einen Rückgang von 2,4 Prozent auf 16,0 Mio. Franken. Grund ist laut SZKB, dass die Bank seit Juli 2014 Anlage-Kunden Provisionen respektive Retrozessionen von Anbietern unaufgefordert weiterleite. Das Depotvolumen allerdings stieg im Vergleich zum ersten Semester 2014.

Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft nahm dank vermehrter Kundenaktivitäten im Devisenbereich und des gesteigerten Wertschriftenergebnisses um 17,9 Prozent auf 5,4 Mio. Franken zu.

Der Aufwand der Bank stieg unter anderem wegen Ausgaben für das 125-Jahre-Jubiläum um 7,0 Prozent auf 54,1 Mio Franken. Weitere Gründe für den Anstieg waren mehr Personal, mehr Sozialleistungen und höhere Gehälter. Der Aufwand für Rückstellungen und Wertberichtigungen sowie Verluste reduzierte sich um 1,7 Mio. auf 0,5 Mio. Franken.

Die Kundenausleihungen erhöhten sich um 3,1 Prozent auf 12,7 Milliarden Franken. Das Wachstum verteilte sich praktisch zu gleichen Teilen auf Finanzierungen bei privaten Kunden und Firmenkunden. Trotz substanzieller Geldabflüsse bei institutionellen Kunden hätten sich die Kundengelder um 1,2 Prozent auf 10,7 Mrd. Franken erhöht, heisst es in der Mitteilung.

sda/awp

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.