SCHWYZ: Schwyzer Staudämme werden geprüft

Schweizweit werden Staudämme auf ihre Erdbebensicherheit überprüft. Bei einem der beiden Schwyzer Dämme hat der Bund noch eine offene Frage.

Sandro Portmann
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Die Staumauer im Wägital zählt zu den grössten der Schweiz. Der Damm muss einem so starken Erdbeben standhalten, wie es alle 10 000 Jahre vorkommt. Archivbild Neue SZ

Die Staumauer im Wägital zählt zu den grössten der Schweiz. Der Damm muss einem so starken Erdbeben standhalten, wie es alle 10 000 Jahre vorkommt. Archivbild Neue SZ

Bis Ende März hatten die Betreiber von Staumauern Zeit, dem Bund aufzuzeigen, dass sie erdbebensicher sind. Nicht alle konnten diese Frist einhalten. Beim Bundesamt für Energie (BFE) wurden nur 142 von 206 Dossiers eingereicht. Im Kanton Schwyz stehen zwei Staudämme. «Beide Berichte sind bei uns fristgerecht eingetroffen», sagt Georges Darbre, Leiter der Sektion Talsperre beim Bundesamt für Energie. Während das Dossier zum Sihlseedamm noch zur Prüfung vorliegt, hat sich das BFE die Unterlagen aus dem Wägital bereits vorgenommen. Doch die Akte ist noch nicht ganz abgeschlossen. «Es hat sich noch eine Frage zur Stabilität im Uferbereich ergeben», so Darbres. «Der Rest des Staudammes ist in Ordnung», ergänzt er.

Extremen Erdbeben standhalten

Beide Schwyzer Staudämme zählen zu den grössten der Schweiz. Laut den Richtlinien des Bundes müssen sie einem solch starken Erdbeben standhalten, wie es nur alle 10 000 Jahre vorkommt. Werden die Anforderungen nicht erfüllt, müssen bauliche oder betriebliche Massnahmen ergriffen werden.

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