SCHWYZ: Sehr attraktives Schlupfloch

Kein anderer Kanton erhebt derart tiefe Steuern auf Dividendeneinnahmen wie Schwyz. Das dürfte in diesem Jahr noch zu reden geben.

Bert Schnüriger
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Kaspar Michel, Vorsteher des Schwyzer Finanzdepartementes. (Bild: Daniela Bellandi / Neue SZ)

Kaspar Michel, Vorsteher des Schwyzer Finanzdepartementes. (Bild: Daniela Bellandi / Neue SZ)

Die Einnahmen aus Dividenden werden im Kanton Schwyz so tief besteuert wie nirgends sonst in der Schweiz. Berechnungsbeispiele aus der Steuerverwaltung lassen aufhorchen: Für 100'000 Franken aus Dividenden zahlt man beispielsweise in der Gemeinde Schwyz 2289 Franken Steuern. Muss der gleiche Betrag aber als normales Einkommen versteuert werden, so wird ein Betrag von 9157 Franken fällig.

Im Kanton wird befürchtet, es würden sehr viele Steuerzahler dieses Schlupfloch nutzen, wodurch der Staatskasse wichtige Steuereinnahmen entgingen. Die rekordtiefe Dividendenbesteuerung im Kanton Schwyz kommt in diesem Jahr einmal mehr aufs politische Tapet. Die Regierung kündigt für Mai zu diesem Thema eine Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss der CVP an. Sie nimmt an, der Kanton Schwyz könnte bei der Berechnung seines hohen NFA-Beitrags künftig besser wegkommen, wenn der hohe Rabatt bei der Dividendenbesteuerung wegfiele.

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