SCHWYZ: Sepp Trütsch will «sein» Schwyz beleben

Sepp Trütsch ist der neue Eigentümer des «Wyssen Rössli» in Schwyz. Er freut sich, zurückzukehren zu seinen Wurzeln und will der Gemeinde einiges bieten.

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Sepp Trütsch geht unter die Hoteliers

Sepp Trütsch geht unter die Hoteliers

Vielen wird ein Stein vom Herzen fallen, besonders den Tourismusfachleuten von Schwyz: Das «Wysse Rössli» ist gerettet. 

Der einzige Hotelbetrieb im gehobenen Segment bleibt dem Hauptort erhalten. Karl Trütsch hat es seinem vom Fernsehen bekannten Neffen 2. Grades, Sepp Trütsch, verkauft. «Ich bin sehr froh darüber», sagte Karl Trütsch gestern. «Sepp ist genau der richtige Mann dafür. Er hat viel Erfahrung in der Gastronomie, ein grosses Beziehungsnetz und er ist der Kommunikator schlechthin.» 

Sepp Trütsch sei ein Macher mit einem unglaublichen Durchsetzungsvermögen, dies werde ihm zum Erfolg verhelfen. «Diese Überschreibung ist nicht nur für mich und meine Frau Gisèle ein Glücksfall, sondern für die ganze Gemeinde», ist der 75-Jährige aus Brunnen überzeugt. 

Nun schaut alles anders aus
Wie eine Bombe schlug vor zwei Monaten die Nachricht in Schwyz ein, dass der Hotelbetrieb im «Rössli» per Ende Jahr stillgelegt werde. Karl Trütschs Begründung lag hauptsächlich darin, dass ein Haus mit 27 Zimmern viel zu klein sei, um rentieren zu können. Heute ist er überzeugt, dass durch die Fähigkeiten seines Verwandten alles gut kommen wird. 

Sepp sei eine ausserordentliche Führungspersönlichkeit und weit herum der einzige, der das schaffen könne. «Ich erinnere an den Erfolg des Freilichtspektakels ?Jedermann?, das Sepp Trütsch 2005 nach Schwyz holte», sagte der scheidende Hotelier.

Daniela Bellandi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.