Schwyz setzt weiterhin auf das Magnet Zürich

Experten stellten der «Greater Zurich Area» ein schlechtes Zeugnis aus. Trotzdem will der Schwyzer Volkswirtschaftdirektor bei dieser Organisation bleiben.

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«Für einen Alleingang sind wir zu klein», sagt der Schwyzer Volkswirtschaftsdirektor Kurt Zibung. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)

«Für einen Alleingang sind wir zu klein», sagt der Schwyzer Volkswirtschaftsdirektor Kurt Zibung. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)

Seit 2006 ist der Kanton Schwyz ein Vollmitglied der Standortmarketing-Organisation «Greater Zurich Area» (GZA). Dafür bezahlt er jährlich 200'000 Franken. Eine Studie der Universität St. Gallen stellt der GZA ein schlechtes Zeugnis aus. Es wird beispielsweise kritisiert, dass sich die Organisation zu wenig um ihre Hauptaufgabe, nämlich ausländische Firmen in den Wirtschaftsraum Zürich zu holen, konzentriere.

In den Jahren 2005 bis 2008 hätten die Bemühungen der GZA dazu geführt, dass sich im Kanton Schwyz gerade mal fünf Firmen angesiedelt hätten.
«Wer nur auf diese Zahlen schaut, bekommt ein falsches Bild», sagt Regierungsrat Kurt Zibung. Sie würden zwar die Arbeitsplätze ausweisen, jedoch nichts über die Steuereinnahmen aussagen. Für den Kanton Schwyz gebe es keine andere Möglichkeit als die GZA, sich auf dem internationalen Parkett zu präsentieren.

Daniela Bellandi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.