SCHWYZ: Sind die ungültigen Daten von Bedeutung?

Der Aargauer K. hat den Mord an der Schwyzerin Boi Nguyen gestanden. Nun taucht die Frage auf, ob Daten, die hätten vernichtet werden müssen, dazu beigetragen haben.

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Dies berichtet der «Tagesanzeiger» am Samstag. Nach dem Verschwinden des 17-jährigen Mädchens Boi Nguyen verlangten die Schwyzer Untersuchungsbehörden Einsicht zu Handydaten des mutmasslichen Täters. Kantonsgerichtspräsident Martin Ziegler gab lediglich die Daten in den Stunden um Bois Verschwinden vom 7. August frei. Die restlichen Informationen hätten vernichtet werden müssen.

Laut dem «Tagesanzeiger» wurden diese aber nicht gelöscht, weil sie sich auf einer CD befanden und es zu schwierig war, einzelne Daten zu vernichten. Die Jugendanwaltschaft Aargau beantragte schliesslich die Herausgabe der Daten. Ob diese Informationen geholfen haben, K. zu einem Geständnis zu bringen, ist fraglich. Klar ist aber, dass die Daten bei einer Vernichtung nicht mehr erhältlich gewesen wären.

Irene Infanger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Schwyzer Zeitung.