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SCHWYZ: So wurde in Arth, Einsiedeln, Lauerz, Morschach, Sattel und Unteriberg abgestimmt

In sechs Gemeinden im Kanton Schwyz standen am Sonntag kommunale Abstimmungen und Wahlen an. Der Überblick.
Ein Mann wirft seine Zettel in einem Wahlbüro in eine Urne. (Bild: Keystone / Gian Ehrenzeller)

Ein Mann wirft seine Zettel in einem Wahlbüro in eine Urne. (Bild: Keystone / Gian Ehrenzeller)

Arth

80 Prozent Ja (2230 Ja, 551 Nein) zum Reglement über das Bestattungs- und Friedhofwesen. Stimmbeteiligung: 43 Prozent.

Einsiedeln

67 Prozent Ja (3595 Ja, 1747 Nein) zum Verpflichtungskredit «für die Erstellung eines neuen Schulhauses Trachslau und den Erwerb des Grundstücks GB Nr. 1361» im Betrag von 11,9 Millionen Franken.

78,8 Prozent Ja (4233 Ja, 1138 Nein) zum Baukredit «Neubau Werkhof Einsiedeln inklusive Salzsilo und Übernahme der Grotzenmühlestrasse» im Betrag von 6,385 Millionen Franken. Stimmbeteiligung: 51 Prozent.

Lauerz

58 Prozent Nein (257 Nein, 188 Ja) zum Kredit in der Höhe von 960'000 Franken für die Integration der Gemeindekanzlei in das Seemattpark-Projekt.

Stefan Brauchli wurde mit 371 von 377 Stimmen zum Gemeindeschreiber gewählt. Auf Vereinzelte entfielen 6 Stimmen.

Morschach

82 Prozent Ja (260 Ja, 59 Nein) zum Kredit in der Höhe von 130'000 Franken für die Anschaffung eines neuen Atemschutz- / Mannschaftsfahrzeuges für die Feuerwehr Morschach. Stimmbeteiligung: 44 Prozent.

83 Prozent (265 Ja, 55 Nein) zum neuen Konzessionsvertrag und die Festlegung der Gemeindeentschädigung zur Nutzung von öffentlichem Grund und Boden durch das Verteilnetz der Elekrizitätswerk Altdorf AG (EWA)

Sattel

51 Prozent Ja (311 Ja, 296 Nein) zur Totalrevision des Kurtaxenreglement. Die Stimmbeteiligung lag bei 46 Prozent.

Hans Peter Schnüriger (SVP) wurde mit 408 Stimmen in den Gemeinderat gewählt. Auf Vereinzelte entfielen 85 Stimmen.

Unteriberg

Deutlich angenommenwurde der Teilzonenplan Deponie Lehweid: 722 (83,7 Prozent) legten ein Ja ein, 141 stimmten Nein. Damit kann auf knapp 29'000 Quadratmetern eine neue Deponie für unverschmutzten Aushub angelegt werden. Die Beteiligung lag bei 49 Prozent.

Die neue Deponie einer privaten Betreiberfirma kommt rund 3,5 Kilometer südlich des Ortskerns zu liegen. Sie hat eine Kapazität von maximal 250'000 Kubikmeter, was für die nächsten 20 Jahre reichen soll. Für das Vorhaben müssen gut 10'000 Quadratmeter Wald gerodet werden. Später ist eine Aufforstung vorgesehen.

Die Gemeinden Ober- und Unteriberg entsorgen ihren Aushub derzeit in einer Anlage in Oberiberg. Die dortige Deponie wird ungefähr Mitte 2017 aufgefüllt sein.

Abgelehnt wurde die Teilrevision von Nutzungsplanung, Baureglement und Zonenplan: 484 Neinstimmen (58 Prozent) gingen ein, ein Ja legten 350 Personen ein. Die Stimmbeteiligung betrug 47,6 Prozent.

sda/cv/rem

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