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SCHWYZ: Spektakuläre Rettungsübung an der Rotenflue

Die Alpine Rettung SAC Sektion Mythen und die Rotenfluebahn haben Passagiere aus einer Gondel evakuiert. Es war eine Übung.
Aus einer Höhe von 200 Metern wurden Passagiere aus der Gondelbahn evakuiert. (Bild Nori Schuler)

Aus einer Höhe von 200 Metern wurden Passagiere aus der Gondelbahn evakuiert. (Bild Nori Schuler)

Bei der Betriebsbewilligungserteilung des Bundesamts für Verkehr spielen nicht nur technische und betriebswirtschaftliche Aspekte einer Seilbahn eine entscheidende Rolle. Die Organisation und Vorbereitung einer allfälligen Rettung wird ebenso auf ihre Tauglichkeit geprüft.

Aus diesem Grund werden regelmässig Rettungsübungen an den Anlagen durchgeführt. Die Rotenfluebahn arbeitet mit Spezialisten der Bergrettung und der darauf spezialisierten Oberarther Firma Immoos Bergtechnik zusammen.

Bei einem Einsatz kommt als erstes die ortsansässige Alpine Rettung des SAC Mythen unter der Leitung von Patrick Herger und Stephan Bürgler zum Einsatz. Zusätzlich zählt die Rotenfluebahn auf die Unterstützung des Urner Seilbahnverbandes, der ebenfalls aufgeboten werden kann.

«Die Seilbahnen in der Region Schwyz/Uri haben sich auf diese Weise organisiert, damit das Know-how durch konzentrierte und regelmässige Einsätze gepflegt und erweitert wird. Mit dabei sind Fachleute aus den beiden Kantonen, meist gleichzeitig Mitglieder der örtlichen SAC-Sektionen», erklärt Remo Gwerder, technischer Betriebsleiter der Rotenfluebahn. «Solche Einsätze benötigen höchste Professionalität und werden regelmässig geübt».

Geübt wurde letzte Woche die Evakuation von Passagieren in felsigem Gelände im obersten Teil der Bahn zwischen den Stützen 13 und 14. Dafür wurden die Passagiere aus der Gondel ins gut begehbare Gelände im Wald schräg abgeseilt. Aufgrund der Höhe und Hangneigung kamen dabei Seile mit Längen bis zu 200 Meter zum Einsatz. «Das ist anspruchsvoll, hat aber durch die professionelle Arbeit der Retter der SAC Sektion Mythen reibungslos geklappt», resümiert Remo Gwerder.

Diese Bergungsübung war bereits die dritte Übung seit Neueröffnung der Rotenfluebahn. Im vergangenen Jahr wurden bereits erfolgreich bei Tag und einmal bei Nacht unter erschwerten Bedingungen im Dämmerlicht mit Unterstützung der Stützpunkt-Feuerwehr Schwyz an der Bahn Übungen durchgeführt.

red

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