SCHWYZ: Sturz im Kunstschneehaufen vor Gericht

Ein Skiunfall im Brunni beschäftigte das Bezirksgericht Schwyz. Angeklagt war der Pistenchef.

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(Symbolbild Beat Christen/Neue OZ)

(Symbolbild Beat Christen/Neue OZ)

Das Bezirksgericht verurteilte am Mittwoch den Pistenchef des Skigebiets Brunni-Haggenegg. Er habe sich der fahrlässigen Störung des öffentlichen Verkehrs schuldig gemacht, fanden die Richter. Der Mann wurde mit einer bedingten Geldstrafe von 900 Franken und einer Busse von 500 Franken belegt. Zudem soll er die Verfahrens- und Gerichtskosten von rund 6000 Franken zahlen.

Es ging in der Verhandlung um einen Unfall vom 15. Februar 2008. Der Pistenchef hatte damals frühmorgens eine Schneekanone bei der Talstation laufen lassen. Sie häufte etwa 40 Meter vor Pistenende im Brunni einen etwa 0,5 Meter hohen Schneehaufen auf. Wegen dieses Haufens aber stürzte kurz nach der Eröffnung des Lifts eine Frau. Sie brach sich dabei den Kiefer, einen Ellbogen, einen Unterschenkel und Rippen.

Der Ankläger forderte eine bedingte Geldstrafe von 3600 Franken und 900 Franken Busse. Der Verteidiger hatte einen Freispruch verlangt.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.